Künsebeck - Das Dorf hinterm Deich
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"Es wird was Neues wachsen, wir kriegen das Alte nicht wieder, 

aber wir haben es jetzt in der Hand, gemeinsam was zu machen und das Dorf nicht einschlafen zu lassen."

                                                                                                -Zitat aus Erzählsalons

Künsebeck MOBIL / Projekt 2021-2023 gefördert durch: "MITEINANDER REDEN Gespräche gestalten – Gemeinsam handeln"

Künsebeck ist Ortsteil der Stadt Halle Westfalen und dient als deren Wohn-, Industrie- und Gewerbegebiet. In den letzten Jahren hat sich vor allem das Gemeindeleben im Ortsteil Künsebeck sehr stark entwickelt. So engagieren sich viele Bürger*innen seit 1987 in einer Bürgerinitiative, der Interessengemeinschaft Künsebecker Bürger e.V. (IGKB), um den Stadtteil interessanter zu machen. Die Bevölkerungsstruktur ist sehr gemischt. Viele ältere und alteingesessene Bürger leben noch im Ort, dazu kommen in Neubaugebieten viele junge Familien sowie zahlreiche Menschen mit Migrationshintergrund.

Wir möchten die verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Altersklassen mehr miteinander ins Gespräch bringen indem wir zu ihnen vor Ort in die einzelnen Siedlungen und Wohngegenden kommen. Mit einer umgebauten APE wollen wir dezentral bei den Menschen kulturelle Erlebnisse wie Konzerte ermöglichen, Podiumsdiskussionen zu politischen Themen und Gesprächsrunden/Workshops zur politischen Bildung, gesellschaftlichen Themen etc. . Gerade in Pandemiezeiten können so Menschen teilhaben, ohne sich versammeln zu müssen. Gute Erfahrungen haben wir z.B. im letzten Jahr mit einem mobilen Nikolaus gemacht, der zu den Menschen mit einem Traktor nach Hause kam.

Alle Bürgerinnen und Bürger sollen ihren Nutzen ziehen. Vor allem ältere Menschen können durch unser Projekt am dörflichen Leben teilnehmen ohne mobil zu sein, Menschen in den Wohngegenden können gemeinsame Erlebnisse haben, die Generationenübergreifend sind und Menschen auch mit verschiedenen Migrationshintergründen zusammen bringt.

Wir möchten eine APE als "Künsebeck-Mobil" umbauen um damit in die Wohngegenden und Siedlungen zu fahren. Im Fahrzeug soll eine Mikrofonanlage eingebaut werden um Podiumsdiskussionen auf der Ladefläche zu ermöglichen oder Moderatoren/Workshopleitern eine Möglichkeit zur Kommunikation zu bieten.

Mit der APE sollen dezentral Veranstaltungen durchgeführt werden. Dies kann Konzerte, Theaterszenen, Lesungen etc. im kulturellen Bereich umfassen, ebenso politische/gesellschaftliche Veranstaltungen wie Workshops und Podiumsdiskussionen zu unterschiedlichen Themen. Unter anderem sind Workshops zur Ortsgestaltung und Bürgerbeteiligung sowie zu Klimaschutzprojekten vor Ort geplant.

Des Weiteren können dank der Musikanlage - nach Beendigung der Pandemie - Siedlungs- und Straßenfeste durchgeführt werden, bei denen die Menschen vor Ort mit ihren Nachbarn ins Gespräch kommen und bei denen die verschiedenen Generationen und Menschen mit unterschiedlichsten Migrationshintergründen aufeinandertreffen und sich kennen lernen.

Die APE kann zudem von den Bürgerinnen und Bürgern, den örtlichen KiTas und Vereinen sowie der Grundschule ausgeliehen werden für eigene Veranstaltungen, die dem Gemeinschaftsgedanken zuträglich sind oder für Aktionen im Ort. Auch im Sinne der Nachbarschaftshilfe kann sie für Transporte oder Nahversorgung eingesetzt werden. Auch bei den bereits regelmäßig stattfindenden Volksfesten, dem Weihnachtsmarkt und Co. kann sie unter anderem als Bühne oder Infostand eingesetzt werden.

 

  • 29. Juni 2021 MITEINANDER REDEN - ZUSAGE über 10.000,- zum Förder- und Qualifizierungsprogramm
  • 05. Juli 2021 Mündliche Zusage
  • 02. August 2021 Vertrag unterschrieben
  • 15. September 2021 Erstes virtuelles Treffen aller Projekte

ist ein Förder- und Qualifizierungsprogramm der politischen Bildung, das bundesweit Projekte in ländlichen Räumen fördert, die den wertschätzenden Dialog, demokratische Aushandlungsprozesse befördern und Teilhabe vor Ort initiieren.

Initiiert und finanziert von der Bundeszentrale für politische Bildung/ bpb, unterstützt vom Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten, vom Deutschen Städte- und Gemeindebund, von der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume und vom Deutschen Volkshochschul-Verband, realisiert von der Bildungsagentur labconcepts.

Ihr habt einen Diskussions Abend, ein Theaterstück, ein Straßenfest oder wollt für die ältere Nachbarin einkaufen?

Schreib uns!