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Es lässt sich nichts mehr ändern

Gepostet in IGKB, Pfarrbezirk von Freddy am 24. Januar 2023

In ihrer kurzen Andacht an der Hauptstraße in Künsebeck erinnerte Ingrid Diekmann-Vemmer an Christian Schalk, der nur 33 Jahre alt werden durfte. Aus tiefer christlicher Überzeugung heraus verweigerte der Zeuge Jehovas, in dem er sich strikt an die christlichen Gebote hielt, („Du sollst nicht töten“), den Hitlergruß und den Dienst an der Waffe. Musikalisch begleitet wurde Sie von Patricia Sophie Böckmann, die mit ihrer Ukulele eines der Lieblingslieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ und besonders Sophie Scholls intonierte. Der Text von „Schließ Aug und Ohr für eine Weil“ rät zum „innehalten“, um erkennen zu können, wann es soweit ist Widerstand zu leisten. Wenn eine allgemeine Resignation eintritt – „es lässt sich nichts mehr ändern“ – spricht der Liedtext davon sich „als letztes Scheit“ ins Feuer zu werfen, damit das Feuer wieder aufflackert und ein Zeichen gesetzt wird, das der Widerstand nicht erloschen ist.
„Die Stunde kommt da man dich braucht“ meint uns auch heute. Die eigene Fahne nicht in den Wind zu hängen, bedarf es auch heute noch Mut und Entschlossenheit.