Demenz, (k)eine Frage des Alters
Gepostet in Pfarrbezirk von Freddy am 15. September 2026
„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“
- Korinther 13,13
Was bedeutet dieser Satz für Menschen, die an Demenz erkrankt sind, und für ihre Angehörigen?
Kann Liebe wirklich langmütig und freundlich bleiben, wenn Demenz das Leben verändert? Wenn Vertrautes verloren geht, Erinnerungen verblassen und der gemeinsame Alltag immer wieder neu gelernt werden muss?
Demenz fordert heraus. Betroffene ebenso wie Angehörige. Vieles verändert sich, manches wird schwer auszuhalten. Und doch wissen wir: Das Herz wird nicht dement. Gefühle, Nähe, Geborgenheit und Liebe bleiben wichtig, oft sogar dann, wenn Worte oder Erinnerungen fehlen.
Unser Gottesdienst möchte Demenz nicht als etwas betrachten, das nur „die anderen“ oder irgendwann einmal betrifft. Demenz ist eine Aufgabe für uns alle, auch für uns als Gemeinde. Eine Aufgabe, der wir uns schon heute stellen können, mit Offenheit, Verständnis, Geduld und Gemeinschaft.
Herzliche Einladung zum Gottesdienst am Sonntag, 20. September, um 10 Uhr.
Wir freuen uns auf alle, die mit uns gemeinsam feiern, nachdenken und Hoffnung teilen möchten.
