Halle digital – smarter geht immer

Gepostet in Allgemein, Lokalpolitik von Freddy am 28. Januar 2020 Tags:

Halle digital und digital bewegt 2020 – was ist das eigentlich und warum brauche ich ein Smartphone?

Diese und viele andere Fragen galt es zu klären! Die Haller Kampagne „Kauf im Ort!“ lud interessierte Politiker, Gastronomen, Einzelhändler und Bürger zum Abend der Informationen und des Austausches. Gut gefüllt schien der Saal im Landhotel Jäckel und ganz analog lagen tatsächlich Zettel und Stift auf den Tischen vor den Gästen. Welche sich fleißig Notizen zum Abend machten. Wie kann es digital weiter gehen in Halle und welche Vernetzung ist für die Haller möglich, was ist Fluch und was ist Segen. Wo sind meine Daten im weltweiten Netz und muss man überall registriert sein? Dieter von Acken stellte am Beispiel der Stadt Ahaus die Smart City mit all ihren Vorteilen vor. Aber auch mit den Nachteilen. Dort kann man über eine App (Anwendung auf dem Handy)  Essen im Restaurant bestellen und bezahlen (wie bei uns im Grillwerk 2.0 –Anmerk. der Red.), einen freien Parkplatz suchen aber auch seine Erledigungen im Rathaus tätigen – alles ganz digital. „Habe ich kein Smartphone, so kann ich die App und dessen Vorteile nicht nutzen“, machte er deutlich. Mit einem ganz simplen Beispiel aus seiner Praxis, es wollte jemand ein Boot mieten – ohne App keine Chance, dies geht in Ahaus nur digital. Jeder in Ahaus hat eine sogenannte ID (Identifikator) und kann somit personalisiert die Gemeinschafts- App nutzen.

Aus dem Kreis Gütersloh stellte dann Albrecht Pförtner digital.bewegt vor – in wie weit der Kreis hier schon in der Welt der Digitalisierung mitspielt. Auch er machte deutlich, einer der größten Gewerbesteuerzahler ist ein Onlinehändler.

Im anschließenden Forum wurde schnell deutlich,  Halle ist weit und auf einem guten Wege – aber auch noch mit einem großen Stück Weg vor allen, den es zu bewältigen gilt. Dr. Kirsten Witte von den Grünen beispielsweise schlug vor, dass die Digitalisierung dann Sinn mache, wenn alle weiter und Flächendeckender denken. So zum Beispiel sie anhand ihrer App auch einen Parkplatz in Steinhagen bekämen und jemand aus Borgholzhausen weiter in Halle sein Essen bestellen könnte. Somit müsste die personalisierte ID nicht nur für Halle gelten, sondern für beispielsweise den Altkreis. „Dann käme man beispielsweise auch mit einer MitfahrApp von Steinhagen bis Halle“, machte die Bürgermeisterkandidatin deutlich.

Mehr Infos: digital-bewegt-gt.de