Ebeler zieht nach Halle/ Künsebeck

Gepostet in A 33, Lokalpolitik von Freddy am 13. Januar 2020 Tags: , ,

Quelle: WESTFALEN BLATT / www.westfalen-blatt.de

Das Straßen- und Tiefbauunternehmen Ebeler verlässt seinen angestammten Firmenstandort an der Nordstraße und zieht in den Ravenna-Park nach Halle. Die Firma setzt auf bessere Entfaltungsmöglichkeiten im Gewerbegebiet an der A33, wie Florian Ebeler, geschäftsführender Gesellschafter der 1989 gegründeten GmbH, auf Nachfrage des WB erläuterte.

Aktuell befinde sich der Betriebshof in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung am Ende der Nordstraße quasi in einer Sackgasse, sagte Ebeler. „Wir haben entsprechend schon etwas länger nach einer Möglichkeit zur Veränderung gesucht.” Die habe sich glücklicherweise voriges Jahr ergeben, als ein 7000 Quadratmeter großes Grundstück in unmittelbarer Nähe des Eriks-Geländes in Halle zum Verkauf angeboten wurde. Der Ravenna-Park ist ein interkommunales Gewerbegebiet, an dem auch die Stadt Werther zu einem kleinen Teil beteiligt ist.

Inzwischen sind die Verträge unter Dach und Fach. 1,6 Millionen Euro investiert Ebeler nach eigenen Angaben. Die Fläche an sich sei zwar nur unwesentlich größer als bislang in Werther. Und doch biete sie nun die Möglichkeit, sich mit Außenanlagen, Halle und integriertem Bürogebäude unabhängig von bestehenden Altbauten darauf zeitgemäß einzurichten. Hinzu komme der Vorteil des direkten Autobahn-Anschlusses.

“Unsere Baustellen befinden sich hauptsächlich in ganz OWL und auch im Osnabrücker Raum. Sie sind vom neuen Standort noch schneller zu erreichen”, sagt Ebeler. „Die Auftragsbücher sind voll“, schließt er auch eine Expansion nicht aus. Seine Firma (elf gewerbliche Mitarbeiter) sei rund um den gewerblichen Hallenbau tätig; für ihre Auftraggeber erledigt sie beispielsweise Erdarbeiten und Entwässerung und übernimmt nach der Errichtung einer Halle die Gestaltung der Hofflächen.

Das kann nun bald in eigener Sache erledigt werden: Geplant ist der Baubeginn bereits im April. Wie bei Industrieobjekten allgemein üblich sei mit einer Bauzeit von einem halben Jahr zu rechnen, so dass Florian Ebeler davon ausgeht, dass der eigentliche Umzug bis Ende des Jahres erledigt ist. Zur Zukunft des Betriebsgeländes in Werther wollte er sich aktuell nicht äußern.