7500 Quadratmeter mehr Klärwerk

Gepostet in Allgemein, Lokalpolitik von Freddy am 21. August 2020

Quelle: Haller Kreisblatt / www.haller-kreisblatt.de

Storck und Baxter haben in ersten Gesprächen mit der Stadt ihr Interesse bekundet, ihren Klärschlamm zukünftig in der Kläranlage Künsebeck behandeln zu lassen. Pharmaproduzent Baxter zeige, so erklärte Abteilungsleiter Eckhard Hoffmann im Bauausschuss, auch Interesse an einem Vollanschluss.

Wie bereits mehrfach berichtet, soll die Kläranlage Brandheide geschlossen und an die Kläranlage Künsebeck angeschlossen werden. In diesem Zusammenhang sollen auch direkt Ideen für die Folgenutzung der Fläche unweit des städtischen Bauhofs und des Kleingartenvereins Brandheide entwickelt werden. Um das Millionenprojekt vernünftig stemmen zu können, hatte man sich auf eine europaweite Ausschreibung geeinigt. Diese ist bereits erfolgt, den Zuschlag für die Planung erhielt das bereits 1923 gegründete Ingenieurbüro Dahlem aus Essen, dessen 123 Mitarbeiter sich auch schon mit Kläranlagen in Berlin, Leipzig oder Stuttgart beschäftigt haben. Die Projektsteuerung übernimmt das Büro Bockermann Fritze aus Enger. Die Mitglieder des Bauausschusses hatten sich aus Kostengründen zunächst gegen eine Projektsteuerung ausgesprochen. Der Rat kippte diese Entscheidung eine Woche später. Ebenso bereits gesichert ist der Grunderwerb einer gut 7.500 Quadratmeter großen Fläche für die Erweiterung des Künsebecker Klärwerks.