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Tante Enso Update

Gepostet in IGKB von Freddy am 25. Juni 2023 Tags:

Sowohl myEnso als auch der Bürgermeister von Halle bleiben weiterhin fest im Wort, damit Künsebeck zeitnahe eine gute Tante Enso-Zwischenlösung bekommt. Thorsten Bausch, Gründer & Geschäftsführer von myEnso; Thomas Tappe, Bürgermeister der Stadt Halle (Westfalen)

Der Tante Enso Plus in Künsebeck

Nach eurem fulminanten Kampagnen-Ende im September vergangenen Jahres stellte sich heraus, dass in Künsebeck nicht „nur“ ein Tante Enso, sondern darüber hinaus ein Tante Enso Plus möglich ist: Ein zweistöckiger Neubau an der Hauptstraße (Nähe Bahnhof), in dem sich im Erdgeschoss neben Tante Enso auch andere Dienstleister wie z.B. Café und Paketstation ansiedeln können; darüber hinaus im Obergeschoss mit barrierearmen, bezahlbaren Wohnraum. Ein tolles, machbares, aber auch sehr komplexes Projekt. Allen Beteiligten und auch euch ist klar: Das geht nicht aus der Lamäng. Und auch, wenn Zeit relativ ist, so ist euch und der Stadt Halle auch klar: So lange wollt und braucht ihr nicht zu warten. Es muss eine Zwischenlösung her.

Die Stadt möchte aktiv die Tante Enso-Übergangslösung mitgestalten! Thomas Tappe, Bürgermeister der Stadt Halle (Westfalen)

Die Tante Enso-Zwischenlösung

Auch, wenn sich der eine oder die andere von euch seinerzeit geärgert hat, dass die Sparkasse in Künsebeck geschlossen wurde – stellt das Gebäude jetzt eine mögliche gute Übergangslösung für euren zukünftigen Tante Enso Mini-Supermarkt dar! Doch die Stadt kann nicht „einfach so“ der Sparkasse das Objekt abkaufen(die deutsche Bürokratie ist ja nicht ganz unbekannt für ihre Auflagen und Richtlinien).  Um handlungsfähig zu sein, musste die Stadt eine Genossenschaft gründen. Und auch die lässt sich nicht „mal eben so“ formieren. Drei Beratungen und Zustimmungen waren notwendig:

  • In einer ersten Sitzung musste im Aufsichtsrat der kommunalen Wohnungsbaugenossenschaft die grundsätzliche Bereitschaft, ein Gebäude zu erwerben, beschlossen werden.
  • In einer zweiten Sitzung im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Halle (Westf.) wurde inhaltlich darüber beraten, inwiefern sich die Stadt Halle (Westf.) am Kauf beteiligt.
  • Sitzung Nr. 3 hatte zum Inhalt den finalen Gesamtbeschluss des Rates, um die Handlungsfähigkeit herzustellen.

Die Stadt Halle geht jetzt in die Gespräche mit der Sparkasse. Mit dem Ziel, das Gebäude zu erwerben. Käufer wäre dann die Wohnungsgenossenschaft Postweg Halle e.G.. Auch das wird einen Moment dauern. Denn auch ein Gebäude kauft keiner, auch, wenn er dazu jetzt offiziell berechtigt ist, mal eben so.

Ich bin guten Mutes, dass die Sparkasse, die sich immer als ein sehr guter Partner erwiesen hat, nun auch mit dafür verantwortlich zeichnen wird, dass Künsebeck in naher Zukunft einen Tante Enso bekommt. Thomas Tappe, Bürgermeister der Stadt Halle (Westfalen)