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Kultursommer endet mit viel Rock, leeren Vorräten …

Gepostet in IGKB von Freddy am 01. September 2026 Tags: ,

Rund 200 Besucherinnen und Besucher ließen sich am vergangenen Sonntag beim letzten Konzert des diesjährigen Kultursommers in Künsebeck noch einmal ordentlich durchrütteln. Die Warendorfer (Hard-)Rock-Band O’Shannon sorgte mit ihrem druckvollen Sound für einen gelungenen Abschluss der Konzertreihe. Die Band aus dem Kreis Warendorf präsentierte unter anderem Stücke aus ihrem 2021 erschienenen Album „Dust and Bullets“, darunter „Scars“, „Made From Hell“, „Scarecrow“, „Break It“, „Dear Boss“, „Ghost“ und „Dust and Bullets“.

Für das ehrenamtliche Organisationsteam der Interessengemeinschaft Künsebecker Bürger war der Abend gleichzeitig ein besonderer Abschluss eines langen Kultursommers. „Ich bin einfach total glücklich“, sagt Ute Klink-Rossol aus dem Organisationsteam. Denn nicht nur musikalisch ging der Kultursommer erfolgreich zu Ende, auch bei der Verpflegung blieb nichts übrig. „Alle Reste wurden aufgebraucht“, freut sich Klink-Rossol. Damit habe der Kultursommer nicht nur musikalisch, sondern auch mit Blick auf die Lebensmittelverwertung einen gelungenen Abschluss gefunden.

Überhaupt blickt das ehrenamtliche Team zufrieden auf die vergangenen Wochen zurück. Zahlreiche Musikerinnen und Musiker standen in diesem Sommer auf der Bühne in Künsebeck und lockten insgesamt viele Menschen zu den Open-Air-Konzerten. Besonders glücklich sind die Organisatorinnen und Organisatoren darüber, dass die Veranstaltungen mit vergleichsweise wenig Regen über die gesamte Saison hinweg stattfinden konnten. Und nach dem Kultursommer ist vor dem Kultursommer! Die Planungen für das kommende Jahr laufen bereits. „Musikalisch ist der Kultursommer 2027 schon komplett gebucht“, verrät das Team. Die Künsebecker dürfen sich also schon jetzt auf eine neue Saison mit ganz unterschiedlichen musikalischen Gästen freuen.

Doch ganz vorbei ist die Kultur in Künsebeck damit noch lange nicht. Bereits am Freitag, 11. September, geht es um 19 Uhr mit der nächsten Veranstaltung der HörBar weiter. Zu Gast ist Bernadette La Hengst.

Die aus Ostwestfalen stammende Musikerin, Sängerin, Songwriterin und Theaterregisseurin ist seit vielen Jahren in der deutschen Musikszene aktiv und wurde unter anderem als Sängerin und Gitarristin der Band „Die Braut haut ins Auge“ bekannt. Ihre Musik verbindet Pop, Indie, Elektropop und Einflüsse der Hamburger Schule. In Künsebeck erwartet das Publikum ein besonderes Format aus Lesung und Musik. La Hengst stellt ihr Buch „Warum ich so laut singen kann“ vor, erzählt Geschichten aus ihrem musikalischen Leben und verbindet die Lesung mit Liedern. Das Buch versammelt ausgewählte Songtexte aus ihrer langjährigen Karriere und Erläuterungen zu den Stücken.

Die HörBar mit Bernadette La Hengst beginnt am Freitag, 11. September, um 19 Uhr am Gemeindehaus Künsebeck. Der Eintritt ist frei. Veranstaltet wird der Abend vom Kulturbüro der Stadt Halle (Westf.) in Kooperation mit der Interessengemeinschaft Künsebecker Bürger.