Häufchen-Slalom am Bahndamm

Gepostet in IGKB von Freddy am 19. Januar 2021

Im Winter des vergangenen Jahres nahm die Verschmutzung durch Hundekot am Künsebecker Bahndamm stark zu. Anwohnerin und selbst Hundebesitzerin Susanne Nieder-Schulte ärgerte sich immens über die vielen Tretminen auf den Zugängen zum und am Bahndamm. „Kinder treten unbedacht beim Laufen und im Spiel in die Haufen“ – so die Künsebeckerin „es kann doch nicht zu viel verlangt sein die Hinterlassenschaften seines Hundes zu beseitigen oder ihn auf dem Grün die Notdurft verrichten zu lassen.“ Nach Rücksprachen mit der Interessengemeinschaft Künsebecker Bürger (IGKB) und dem Bauhof war klar, Tütenspender müssen her. „Der Bauhof der Stadt Halle hat extrem schnell gehandelt“, freut sich Silke Fronemann vom Vorstand der IGKB über den kurzen Dienstweg.  „Dennoch werden diese scheinbar kaum genutzt“, wundert sich die IGKBlerin. „Obwohl hier drei Spender auf dem kurzen Stück aufgestellt wurden.“ Gut zwei Monate später scheint nicht wesentlich weniger Kotverschmutzung an der Bahnlinie zu sein. „Der Weg ist hoch frequentiert“, so Nieder-Schulte „dieser führt zum Spielplatz, der KiTa und der Schule – man kann den Haufe kaum ausweichen mit einem Tretroller, Rad o. ä. da sie total verstreut liegen.“ Neben diesem Ärgernis, kommt nun auch noch menschlicher Kot hinzu. Bereits mindestens zweimal in diesem Monat hat jemand seine Notdurft auf dem Grünstreifen beim Landhotel Jäckel verrichtet. Das dies menschlich ist, machte die Unterhose deutlich die daneben entsorgt wurde. Ebenso wurde Menschenkot auf der Terrasse des Gemeindehauses entdeckt. „Mehr Präsenz durch die Stadt Halle wäre schon wünschenswert,“ erläutert Susanne Nieder-Schulte das Dilemma. „Nur die Tüten scheinen nicht zu helfen, weder Hunde- noch Menschenkot ist akzeptabel auf den Gehwegen.“  Die Interessengemeinschaft Künsebecker Bürger appelliert an den gesunden Verstand, die Tüten die dafür vorgesehen sind zu nutzen und in die Abfalleimer zu entsorgen. Wer einen Hund hat, ist auch dafür verantwortlich Geh- und Radwege sauber zu halten.