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2.7. Kultursommer – Julia Schöppinger

Gepostet in IGKB von Freddy am 29. Juni 2022

17 Uhr – Organistin Julia Schöppinger nimmt uns mit auf eine kleine Reise durch die Klassik. Von Bach, Händel und Mozart ist alles dabei.

Julia Schöppinger ist eine Virtuosin am Klavier!

Sie spielt auf Zion, in Eckardtsheim, Bielefeld, Steinhage und in Künsebeck die Orgel.

„Wo man singt, da lass dich nieder…“ so sagte es schon Martin Luther und der Meinung ist sie  auch.

Das Programm:

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Italienisches Konzert BWV 971

Allegro assai-Andante-Presto

Ludwig van Beethoven (1770-1828)

Sonate Opus 14, Nr. 1

Allegro-Allegretto-Rondo Allegro comodo

Ludwig van Beethoven

Rondo Capriccio Opus 129

„Die Wut über den verlorenen Groschen“ Die originale Bezeichnung alla ingharese, also „auf ungarische Art“, bezieht sich auf die Lebhaftigkeit, das Temperament, wobei „quasi un capriccio“, also „wie ein Capriccio“, die Launenhaftigkeit und Eigenwilligkeit meint, mit der die Motive kombiniert, modifiziert und überraschend in unerwartete Tonarten versetzt werden, jedoch so, dass sie immer in ihrer grundlegenden Gestalt erkennbar bleiben und sich, wie es sich für ein Rondo gehört, zwischendurch wieder in ihrer Ausgangsgestalt zeigen.

Der Untertitel „Wuth über den verlornen Groschen ausgetobt in einer Kaprize“, stammt nicht von Beethoven, sondern wurde vermutlich von dem Verleger Anton Diabelli hinzugefügt, der das Werk im Januar 1828 veröffentlichte.

Man kann durchaus die beiden Motive des Rondo-Themas – den aufsteigenden Dreiklang und die nachfolgende schnelle Sechzehntelbewegung – als Hüpfen und Kreiseln des Groschens und die sich wiederholenden Akkorde der linken Hand als „wütende“ Begleitung interpretieren.

Edvard Grieg (1843-1907)

Hochzeitstag auf Troldhaugen Opus 65 Nr. 6

Aus den „ Lyrischen Stücken“ VIII

Ursprünglich „Gratulanterne kommer“ (Die Gratulanten kommen) wurde 1896 als Erinnerung an den 25. Hochzeitstag von Grieg und seiner Frau Nina geschrieben. Grieg und seine Frau feierten ihren Hochzeitstag mit Børre und Nancy Giertsen. Nancy war die Schwester von Marie Beyer, damals verheiratet mit Frants Beyer, Griegs bester Freundin. Sie gehörte zu ihrem engsten Freundeskreis bei Troldhaugen. Grieg gab dem Werk 1897 seinen endgültigen Titel, als er Buch VIII, Op. 65, seiner lyrischen Stücke zusammenstellte. Der festliche erste Abschnitt des Werkes, der wie ein Marsch ist, beschreibt Glückwünsche und die besten Wünsche, die die Gäste dem Brautpaar geben; Der zweite Abschnitt ist nachdenklich und gedämpft