Künsebeck - Das Dorf hinterm Deich
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Mit dem »Kompass« auf der Spur der Umweltfre …

Gepostet in Allgemein von Freddy am 16. März 2009 Tags: , , , , ,

1632009wbKünsebecker suchen beim »Geo-Caching« nach Müll H a l l e – K ü n s e b e c k (dh). Die Künsebecker haben sich bei der Suche nach Müll von einem Satelliten leiten lassen. Mit Hilfe eines GPS-Empfängers begaben sie sich am Samstagvormittag auf die Spur von Umweltfreveln. Die Interessengemeinschaft Künsebecker Bürger (IGKB) hatte zu der ungewöhnlichen Aktion im Rahmen der städtischen Müllsammlung aufgerufen. Etwa 100 Männer, Frauen und Kinder waren bei der elektronischen Schatzsuche, dem so genannten Geo- Caching, dabei. Normalerweise werden dabei Schätze, so genannte Caches, in der freien Natur versteckt. Koordinaten im Internet verraten, wo sie zu finden sind. Bei den Schätzen handelt es sich um Behälter, in denen kleine Tauschgegenstände wie Münzen und ein Logbuch zu finden sind, in das sich der Finder einträgt. Im Fall der Müllsammelaktion hatte Friederike Hegemann von der IGKB die Gruppen zuvor mit den Daten der Standorte ausgestattet, an denen Müll gesammelt werden sollte. Die Kombination aus Geo-Caching und Müllsammeln ist nicht neu. »Jeder Geo- Cacher ist aufgefordert, bei der Schatzsuche auch nach Müll zu suchen«, erklärte Matthias Jörke, der seit einem Jahr leidenschaftlicher Geo-Cacher ist. Noch weiter geht das so genannte Cito, abgeleitet aus dem englischen »Cache in trash out« (»Schatz rein, Müll raus«).

 

 

1632009wb3Dabei wird aus der Schatzsuche und dem Einsammeln von Müll ein echtes Ereignis gemacht – so wie am Samstag in Künsebeck. Im Einsatz waren auch Sascha Jähnich und seine Freundin Verena Kruse. Das junge Paar lebt erst seit kurzer Zeit in Künsebeck und hätte sich normalerweise wohl kaum an der Müllsammelaktion beteiligt. »Doch seit einem Urlaub in der Schweiz sind wir mit dem Cacher-Virus infiziert«, sagten die beiden 25-Jährigen. Umso besser fanden sie es, dass sie die Freude an ihrem neuen Hobby mit dem Nützlichen verbinden können. Ähnlich ging es Carsten Stock. Er war extra aus Rheda-Wiedenbrück angereist. »Ich bin im Internet auf diese Veranstaltung gestoßen «, sagte Stock, der vor einem halben Jahr von einem Arbeitskollegen »angesteckt« wurde und seitdem mit seinem GPS-Gerät auf Schatzsuche geht. Als Dankeschön für seinen Einsatz in Künsebeck gab’s für ihn und die anderen Schatzsucher Bratwürstchen. 1632009wb2

 

 

 

 

 

Quelle: www.westfalen-blatt.de

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