kuenske-header
kuenske-header
IMG_0022
IMG_0022
previous arrow
next arrow

Erste Spur vom Kaninchendieb?

Gepostet in Allgemein von Freddy am 16. Februar 2010 Tags:

Mann nachts mit Tragekorb gesehen

Zu dem Kaninchendieb von Halle und Steinhagen gibt es jetzt möglicherweise eine erste Spur. Ein Zeuge in Künsebeck hat in der Tatnacht eine verdächtige Person beobachtet.

In der Nacht vom 10. auf den 11. Februar (Mittwoch auf Donnerstag) hat ein Zeuge im Bereich der Dürkoppstraße/Stettiner Straße gegen 23 Uhr einen unbekannten Mann beobachtet, der zu Fuß mit einem Transportkorb für Katzen unterwegs war. Solche Transportkörbe werden beispielsweise bei Flugreisen eingesetzt. Der Mann soll von kleinerer Statur, etwa 1,70 Meter groß sein. Er trug eine Pudelmütze.
Es war auch gegen 23 Uhr am späten Mittwochabend, als eine Familie an der Straße Im Flurwinkel in der Delbrügge-Siedlung ein Geräusch im Garten wahrnahm. Am nächsten Morgen fehlten zwei Kaninchen im Stall. Auch bei der benachbarten Familie Hagemann war eines von drei Kaninchen aus dem Stall im Garten gestohlen worden, sehr zum Unglück der Kinder (das WB berichtete in der Samstagausgabe).
Nachdem der Kaninchendieb seit vergangenem Dezember bereits sieben Mal in Steinhagen, Amshausen und Künsebeck zugeschlagen hat, hofft nicht nur die Familie Hagemann, dass der unbekannte Täter bald gefasst wird. Für Hinweise, die zur Ergreifung führen, hat die Familie eine Belohnung von 200 Euro ausgesetzt. Damit nicht auch noch die beiden letzten Kaninchen der Familie aus dem Stall im Garten gestohlen werden, hat Cordelia Hagemann sie vorübergehend im Keller einquartiert. Ein solches Vorgehen empfiehlt auch die Polizei, solange der Dieb noch nicht gefasst ist.
An der Berichterstattung im WESTFALEN-BLATT nehmen Leser rege Anteil. Eine Leserin, die nicht genannt werden will, weil sie ansonsten um ihre Kaninchen fürchtet, empfiehlt die Kennzeichnung der Tiere. Mit der eindeutigen Markierung könne zumindest verhindert werden, dass die Kaninchen zum Beispiel auf Tiermärkten ohne Weiteres verkauft werden können.
Über so genannte Viehzeichnungstifte in verschiedenen Farben verfügt zum Beispiel der Raiffeisenmarkt in Halle. Die Farbe reibt man bis ins Unterfell. Kostenpunkt: 1,19 Euro je Stift.

Quelle: www.westfalen-blatt.de/ Artikel vom 16.02.2010