Unfall auf der A33

Gepostet in A 33 von Freddy am 19. September 2020

Quelle: Haller Kreisblatt

Auf der A 33 ist es am Donnerstagmorgen zu einer Verfolgungsjagd zwischen der Polizei und einem 21-jährigen Mann aus Preußisch Oldendorf (Kreis Minden-Lübbecke) gekommen, an deren Ende die Autobahn gesperrt werden musste. Der Grund, warum die Polizei auf den Fahrer aufmerksam wurde, war ein Unfall auf der A 33 nahe Künsebeck.

Ein Autofahrer hatte gegen 8 Uhr gesehen, wie ein Polo mit zwei Männern im Inneren auf der A 33 nahe Künsebeck gegen die Betonmittelschutzwand stieß. Der Fahrer des Kleinwagens hielt nur kurz auf dem Seitenstreifen an. Anschließend setzte er seine Fahrt mit hohem Tempo in Richtung Paderborn fort. Der Augenzeuge berichtete, dass Fahrzeugteile von dem blauen VW mit Mindener Kennzeichen abgefallen waren.

Die Polizei gab das Fahrzeug zur Fahndung heraus. Währenddessen entdeckten Autobahnpolizisten in Höhe der Anschlussstelle Paderborn-Mönkeloh den Polo und gaben dem Fahrer Signale zum Folgen. Zunächst verlangsamte dieser auch seine Fahrt, doch dann beschleunigte er, ignorierte die Anhaltezeichen und fuhr auf der Autobahn weiter. Nach einer kurzen Verfolgung stoppten ihn die Autobahnpolizisten noch vor der Anschlussstelle Borchen.

Der 21-jährige Fahrer aus Preußisch Oldendorf war bei der Kontrolle aggressiv und wehrte sich anfangs bei der Festnahme. Aus diesem Grund wurde die A 33 gesperrt und ein Gefangenentransporter der Paderborner Polizei angefordert. Bei dem polizeibekannten 21-jährigen Fahrer bemerkten die Beamten einen Alkoholgeruch. In seinem Pkw fanden sie Tütchen mit Marihuana und einen Crusher zum Mahlen von Cannabis. Ein Abschleppfahrzeug transportierte den VW Polo schließlich ab.

Der 19-jährige Beifahrer durfte seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Der Polo-Fahrer wurde zur Anzeigenaufnahme und zur Entnahme einer Blutprobe zur Polizeiwache in Paderborn gefahren. Die Sperrung der Autobahn bei Paderborn dauerte etwa 25 Minuten und konnte gegen kurz nach 9 Uhr wieder aufgehoben werden.