Ravenna Park im Zeitplan
Gepostet in Allgemein von am 18. Dezember 2013 Tags: A 33, Allgemeines
Kommenden Freitag werden die Bauarbeiten am Ravenna-Park und an der Entlastungsstraße für dieses Jahr eingestellt, erst am 13. Januar sollen Bagger und Baumaschinen wieder anrollen. Wie Eckhard Hoffmann, Leiter der städtischen Abteilung für Bauen, Planung und Umwelt, erklärte, sei er mit Blick auf das erreichte Ergebnis bestens zufrieden: „Im Jahr 2013 wurden gute Baufortschritte erzielt, insgesamt liegt die gesamte Baumaßnahme zurzeit im Plan. Bei guter Wetterlage können wir den anvisierten Fertigstellungstermin Ende Mai 2014 halten.“ Dabei waren es gerade die frostigen Temperaturen in der vergangenen Woche, die die Aufbringung zweier weiterer Asphaltschichten auf der Entlastungsstraße, der Kreisstraße 30 südlich der Tatenhausener Straße und den begleitenden Radwegen verhindert haben. „Die werden aber Anfang nächsten Jahres fertiggestellt, sobald es die Witterung zulässt und wir stabile Werte jenseits der fünf Grad plus haben“, erläuterte Eckhard Hoffmann. Für den Bau der Rampen des Brückenbauwerks in Tatenhausen wird eine Vollsperrung der Tatenhausener Straße notwendig. Bis dahin werde man für die Verkehrsfreigabe der Kreisstraße sorgen. Im Gegenzug sind die Arbeiten an der Schmutzwasserkanalisation mittlerweile abgeschlossen. Die Verlegung der Versorgungsleitungen für Strom, Wasser und Gas sowie der Leerrohre für Telefon- und Glasfaserkabel steht ebenfalls kurz vor dem Abschluss. Außerdem sind zwei Brückenbauwerke und drei Regenrückhaltebecken fertig und auch an dem Kreisverkehr gibt es nichts mehr zu tun. Nicht zuletzt seien weite Teile der Lärmschutzwälle fertig, die bis zur Patthorster Straße reichten, berichtete Hoffmann. „Die Trassierung der gesamten Entlastungsstraße ist mittlerweile deutlich zu erkennen“, schloss er seine Ausführungen mit Blick auf eine Karte des Gebietes. In Richtung Anwohner der Dellbrügge-Siedlung versicherte Eckhard Hoffmann erneut, dass man in der Verwaltung die aktuellen Belastungen sehr gut nachvollziehen könne. „Man muss aber auch bedenken, dass die Stadt nicht für die Baufahrzeuge und den damit verbundenen Schmutz am Schnatweg verantwortlich sei, denn die sind für den Lärmschutzwall der Bundesautobahn unterwegs. Trotzdem sind wir bemüht, bei Problemen zu vermitteln.“ Wie bereits berichtet, bleibt der Lärmschutzwall zunächst noch geöffnet, ehe er im Frühjahr geschlossen wird und die Anwohner vom Schnatweg und damit vom Durchgangsverkehr abbindet. Der Ravenna-Park ist zurzeit noch ein etwa 35 Hektar großes interkommunales Gewerbegebiet, das von der Stadt Halle, der Stadt Werther und dem Kreis Gütersloh entwickelt wird. Im Süden wird der Gewerbepark von der A 33-Trasse sowie der Patthorster Straße begrenzt, im Nordosten von einem Grüngürtel. Der autobahnnahe Teil des Ravenna Parks ist als Industriegebiet ausgewiesen, der übrige Teil als Gewerbegebiet. Aktuell sind bis auf drei Hektar alle Flächen vergeben. Im November hatte der Hauptausschuss eine Erweiterung des Ravenna Parks auf den Weg gebracht: Das Planungsbüro Tischmann Schrooten wurde beauftragt, eine 7,75 Hektar große Fläche zu überplanen, die sich im Dreieck zwischen Entlastungstraße und A 33 an die bisherige Bebauung anschließt.
