Ravenna-Park beschäftigt Politik der Stadt Halle

Posted by Haller Kreisblatt On April - 17 - 2012

Ganz dicke Bretter zu bohren oder besser gesagt, ganz dicke Aktenstapel zu bearbeiten ist die Aufgabe der Haller Kommunalpolitik in den nächsten knapp zwei Wochen. Das alles beherrschende Thema in den Sitzungen mehrerer Ausschüsse ist das Industriegebiet Ravenna-Park. Im Mittelpunkt steht dabei die Auseinandersetzung der Politiker mit den zahlreichen Einwendungen gegen das geplante Großprojekt an der A 33-Auffahrt in Künsebeck. Der Anfang wird dabei bereits heute Abend im Bau- und Verkehrsausschuss gemacht. Ab 17.15 Uhr wird im Sitzungssaal des Rathauses der Entwurf der Entlastungsstraße vorgestellt. Diese Straße dient zwar zunächst vor allem dem Zweck, den Verkehr von der Autobahn bei Fertigstellung des Abschnitts Steinhagen aufzunehmen, um ihn dann über Bokel an Halle entlang zu leiten, doch ist sie darüber hinaus auch die zentrale Erschließung des 42-Hektar-Gewerbegebiets. In der Sitzung soll aber auch gezeigt werden, wie sich derzeit die Lage der übrigen Erschließungsstraßen darstellt. Schließlich müssen die unterschiedlichen Teile des Gebietes dem Verkehr zugänglich gemacht werden. Die Schwierigkeit ist dabei, dass die Detailplanungen sich als nicht zu den Interessen der Grundstückskäufer passend herausstellen können und eventuell wieder geändert werden müssen. An der großen Linie, an der Autobahn ein großes Gewerbegebiet entstehen zu lassen, will die ganz große Mehrheit der Parteien im Rat nichts mehr ändern. Gleichwohl müssen sich die Politiker mit den Argumenten der Gegner des Ravenna-Parks sehr genau auseinandersetzen. In der kommenden Woche passiert das auf zwei Ebenen, wobei sich für die beteiligten Verwaltungs- und Ausschussmitglieder eine gute Chance auf Überstunden abzeichnet. Denn so groß wie die Begeisterung in Verwaltung und Politik für die Planung des Ravenna- Parks ist: Der Widerstand gegen das Projekt in Form von detaillierten, oft auch mit Hilfe von juristischem Beistand verfassten Stellungnahmen ist außerordentlich. Das zeigte sich bereits in der Vergangenheit und wird auch bei den beiden Sitzungen in der nächsten Woche wieder deutlich erkennbar sein. Am Dienstag, 24. April, geht es im Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss um den Bebauungsplan für das interkommunale Gewerbegebiet Ravenna Park. Im Rahmen der sogenannten Offenlage konnten Bürger ihre Einwände und Bedenken sowie mögliche Anregungen zu den Plänen deutlich machen. Über die Einwendungen muss jeweils detailliert beraten und abgestimmt werden. Getagt wird ab 17.15 Uhr im Schulzentrum Masch, um auch bei stärkerem Publikumsinteresse genügend Platz bieten zu können. Einen Tag später, am Mittwoch, 25. April, soll ebenfalls ab 17.15 Uhr wieder der Sitzungssaal im Rathaus reichen, wenn es im Haupt- und Finanzausschuss aus einem anderen Blickwinkel um das Thema Ravenna- Park geht. Dann steht die Änderung des Flächennutzungsplans auf der Tagesordnung. In dieser übergeordneten Planungsebene geht es eher um grundsätzliche Fragen, während Details eher im Bereich der Aufstellung des Bebauungsplans behandelt werden. Alle Sitzungen zu dem Thema sind öffentlich. Die Einwender haben aber kein grundsätzliches Rederecht, sondern können die Diskussion nur verfolgen. Die Politiker können allerdings beschließen, dass in einem Teil der Sitzung auch Zuhörer zu Wort kommendürfen.

Quelle: www.haller-kreisblatt.de / Haller Kreisblatt/ 17.April 2012

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»Die Abfahrt braucht nachher keiner«

Posted by Westfalen Blatt On Januar - 5 - 2012

H a l l e – K ü n s e b e c k (WB). Die Anlieger von Schnatweg und Flurstraße in Künsebeck haben teilweise vehement gekämpft gegen die Autobahn vor ihrer Haustür. Dass möglicherweise Geldmangel für Verzögerungen beim A-33-Bau sorgt, bringt aber auch sie auf die Palme. Petra Wind war eine der Vorkämpferinnen für den Siedlungsbereich an der Grenze von Künsebeck zu Steinhagen. Sie hat sich zähneknirschend abgefunden damit, dass die Autobahn teilweise nur gut hundert Meter südlich der Flurstraße verlaufen wird und dass ihr künftig das interkommunale Gewerbegebiet »Ravennapark « den freien Blick in die Wiesen- Landschaft direkt an der Patthorst versperren wird. Nicht abfinden aber will sie sich damit, dass möglicherweise über Jahre die Autobahn von Bielefeld und Steinhagen kommend am Schnatweg enden könnte. Denn an der Auffahrt in Verlängerung des Schnatweges werde sich nach Ansicht der Anlieger eine Menge Lärm zusammenbrauen, der trotz geplanter Schutzwände doch das Siedlungsgebiet erreichen könnte. Petra Wind ist schon vor Jahren von Steinhagen weggezogen, weil sie dort nur Bauplätze nahe der Autobahn finden konnte. Dass es die auch in Künsebeck geben würde, war ihr klar, aber eben weit genug entfernt. »Wir haben aber erst 2002 das ganze Ausmaß erfahren, als wir die Pläne für die Planfeststellung der Autobahnabfahrt und der Zubringerstraße bekommen haben«, blickt die Neu- Künsebeckerin zurück. Die Abfahrt am Schnatweg gehörte jetzt nicht mehr zum Haller Autobahnabschnitt, sondern zum Steinhagener und machte den damit bis an die Künsebecker Grenze zu einem vollwertigen Autobahnteilstück mit eigenem Verkehrswert. Was Petra Wind und viele Künsebecker wurmt: Mit der geplanten Entlastungsstraße der Stadt Halle wird unterhalb der Flurstraße und nördlich der Autobahn eine weitere Straße durch die Wiesen gebaut, die südlich um Halle und Künsebeck herum den Verkehr zur Autobahnauffahrt Schnatweg bringen und gleichzeitig das künftige interkommunale Gewerbegebiet erschließen soll. Die Auffahrt am Schnatweg hält Petra Wind für reine Steuergeldverschwendung. »Die braucht nachher kein Mensch mehr«, ist sie überzeugt. Für sinnvoller hätte sie es gehalten, den Steinhagener Autobahn- Abschnitt gleich bis zur Westumgehung durchzuplanen. Sie hofft deshalb darauf, dass sofort Geld bereitgestellt wird, um den Abschnitt zwischen Schnatweg und Westumgehung umgehend in Angriff nehmen zu können. Am besten natürlich das ganze Teilstück bis Borgholzhausen, denn die Künsebeckerin möchte die Lärmprobleme nicht auf die Anlieger an der Westumgehung und der Bokeler Kreuzung abwälzen. Ob sie zur Demo am 13. Januar in Halle geht, ist aber eher unwahrscheinlich. Die Künsebecker haben schon ihre eigene Demo beantragt, weil sie gegen die mögliche inoffizielle Umleitungsstrecke über die Flurstraße protestieren wollen. Auch hier könnte dann ein Umzug für Behinderungen sorgen.

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Zur Autobahn 33

Posted by Freddy On Dezember - 7 - 2011

Im Netz gefunden, bitte Link folgen:

http://www.georg-fortmeier.de/html/-1/welcome/index.html

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Es geht eine Träne auf Reisen…

Posted by Freddy On Februar - 11 - 2011

Baubeginn in der Patthorst!

Es wird nichts mehr sein wie es vorher war!

Erschreckend was zwei Bagger in 1,5 Tagen schaffen!

Schade nur, dass die Bürger/innen scheinbar nicht ernst genommen werden und mit ihren Sorgen und Ängsten auf der Strecke bleiben…

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Infoabend / Industriegebiet

Posted by admin On Januar - 13 - 2011

Bei der Planung des interkommunalen Gewerbegebietes in Künsebeck, in das planerisch auch die Entlastungsstraße zwischen den Autobahnauffahrten Schnatweg und Tatenhausen eingebunden ist, will die Stadt Halle mit der Bürgerbeteiligung starten. Erster Termin ist am Dienstag, 25. Januar, 19 Uhr im Bürgerzentrum Remise. Im Rahmen der Informationsveranstaltung werden der Stadtplaner Dirk Tischmann und der Lärmschutzexperte Klaus Brokopf ihre Überlegungen vorstellen, wie das Gewerbegebiet und die Straße sowie der Lärmschutz für die nahe gelegenen Wohngebiete aussehen könnte. Auch die Stadt Halle wird darlegen, welche Planungen sie verfolgt und welche Alternativen im Zuge der Bürgerbeteiligung diskutiert werden. Alle Experten stehen anschließend auch für Fragen zur Verfügung.

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Bahnanschluss für Ravenna-Park

Posted by admin On Dezember - 4 - 2010

Bezirksregierung verlangt zumindest eine konkrete Ausweisung in den Plänen

Bericht aus dem Haller Kreisblatt vom 4. Dezember 2010 von andreas großpietsch Halle-Künsebeck. Einen Bahnanschluss in das geplante Industriegebiet Ravenna-Park in Künsebeck bauen möchte Halles Bauamtsleiter Jürgen Keil weiterhin nicht. Doch in den Plänen muss jetzt eine mögliche Trasse verbindlich festgehalten werden. Diese Hausaufgaben wurden der Stadt Halle jetzt von der Bezirksregierung aufgegeben.

Die bereitet gegenwärtig die Sitzung des Regionalrats vor, in der die Haller Pläne diskutiert werden. Denn so augenfällig die Lösung scheint, ein Gewerbegebiet direkt neben der Autobahnauffahrt einzurichten, gilt doch grundsätzlich, dass ein solches Verfahren rein technisch nicht einfach ist. Der Gesetzgeber hat einigermaßen hohe Hürden für die Kommunen errichtet, die aus Äckern und Grünland Industriegebiete machen wollen. Das zeigte sich bislang schon in der langen Verfahrensdauer und findet seine logische Konsequenz in der Forderung nach einem Bahnanschluss. Oder zumindest der Möglichkeit, ihn auch zu bauen. In den bisherigen öffentlichen Veranstaltungen stieß die geschwungene Linie einer möglichen Bahntrasse gerade bei den Künsebeckern auf sehr deutliche Ablehnung. Die Stadt und ihre Planer verwiesen denn auch stets darauf, dass es sich nur um eine Art Formalie handele. Die Bezirksregierung vertritt offenbar eine andere Haltung. Sie kann den Bau einer Bahntrasse nicht anordnen, sehr wohl aber die planerische Festlegung. Das hat weit reichende Konsequenzen. Flächennutzungsund Bebauungsplan müssen jetzt in einem deutlich größeren Bereich geändert beziehungsweise aufgestellt werden. Mit den Festlegungen verbunden ist dabei auch, dass andere Nutzungen ausgeschlossen sind. Umfangreichere Planungen aber sind komplizierter, dauern länger und kosten mehr. Beim Ravenna-Park muss die mögliche Bahntrasse freigehalten werden. Das schränkt zum einen die Möglichkeiten bei der Ausweisung von Grundstücken für Investoren ein und kostet zum anderen auch Fläche, die man vielleicht gern verkauft hätte. Die Wirtschaftlichkeit erhöht es zumindest kurzfristig nicht.

Quelle: www.haller-kreisblatt.de

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Politik hält an Rodderheide fest

Posted by Freddy On März - 11 - 2010

Antrag von FDP und Grünen, zunächst alternative Flächen zu prüfen, scheitert Die Realisierung des Gewerbegebiets Rodderheide wird weiter vorangetrieben. SPD, CDU und UWG sprachen sich am Dienstag im Bauausschuss klar für das Vorhaben aus. Wie berichtet hatten FDP und Grüne gefordert, die Aktivitäten vorerst auszusetzen und zunächst zu klären, ob es nicht Alternativflächen gäbe. Weco, Tiede, die ehemalige Ziegelei: rund 100 000 Quadratmeter, hat Thorsten Schmolke von den Grünen nachgerechnet, stünden derzeit als Brachflächen für eine gewerbliche Nutzung zur Verfügung. Die allerdings, das machte die Gegenseite deutlich, einen entscheidenden Nachteil hätten: Sie gehörten nicht der Stadt. „WirwärenvomWohlwollen Dritter abhängig.Unddas wäre nicht gut“, fand Annemarie Benndorf (SPD). Ihrer Ansicht nach wäre es sträflich, die Planungen an der Rodderheide nicht weiterzuverfolgen. Sobald die Wirtschaft wieder anzöge, müsste die Stadt in der Lage sein, entsprechende Flächen anbieten zu können. Alles andere bedeute Stagnation für das Wirtschaftsleben vor Ort. Zu warten, bis möglicherweise aus einem interkommunalen Gewerbegebiet mit der Stadt Halle etwas würde, könne sich Werther nicht leisten. „Hier sprechen wir frühestens von einer Realisierung 2013/2014.“ Bürgermeisterin Marion Weike wurde noch deutlicher: Man stecke bei der Rodderheide mitten im Verfahren, erst in der vergangenen Woche sei der Erörterungstermin gewesen. „Wenn wir jetzt von den Planungen zurücktreten, machen wir uns unglaubwürdig“, sagte sie. „Rin in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln, das ist hier ein schlechter Ratgeber.“ Was das interkommunale Gewerbegebiet mit Halle anbeträfe, wären damit ganz andere Betriebe angesprochen. „Diese Flächen richten sich an größere Unternehmen; wir müssen aber auch an unsere kleinen Betriebe vor Ort denken“, so Weike. Insgesamt sah die Politik die gemeinsame Fläche mit Halle positiv. Weitere Gespräche sollen folgen. Wie gestern berichtet ist neben Werther auch die Stadt Gütersloh als Partner für das interkommunale Gewerbegebiet in Halle im Gespräch.

Quelle: www.haller-kreisblatt.de/ Werther (aha).

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Die Pläne im Rathaus

Posted by Freddy On Februar - 5 - 2010

Grünbrücken-Konzept für A 33 grundlegend überarbeitet Es gibt deutlich mehr und größere Grünbrücken, aber auch rund 80 Hektar Ausgleichsfläche weniger als in den früheren Plänen, die im Rahmen der Konsensverhandlungen zwischen den Naturschutzverbänden und Straßen.NRW ausgehandelt wordern waren. Der Blick in die Planunterlagen für das so genannte Deckblattverfahren zum Haller Abschnitt der A 33 zeigt erhebliche Veränderungen. Seit Anfang des Monats liegen die Pläne im Haller Rathaus aus. Zu den üblichen Geschäftszeiten können die Bürger Einsicht nehmen, die Mitarbeiter der Bauverwaltung stehen für Fragen bereit. Donnerstags ist Hans Görder, Bauingenieur in der Abteilung Planung bei Straßen. NRW, vor Ort, der zu vielen Details Stellung nehmen kann. Am 11. und 25. Februar ist er von 8 bis 12 sowie von 14 bis 18 Uhr im Haus, am 18. Februar nur am Nachmittag. Bis zum 15. März können Bürger und Betroffene Einwendungen gegen die Planung einbringen. Anschließend muss die Bezirksregierung die vorgebrachten Einwände abwägen und kann anschließend den Planfeststellungsbeschluss erlassen – gegen den dann wiederum Klagen möglich sind.

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Quelle: www.haller-kreisblatt.de / Andreas Großpietsch

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Erster Spatenstich A 33

Posted by Freddy On September - 8 - 2009

27709steinDer erste Spatenstich zum Bau der A 33 im Gebiet der Gemeinde Steinhagen wird am Freitag, 25. September, um 15.30 Uhr von Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers (CDU) im Beisein des Staatssekretärs Klaus Brandner (SPD) in Vertretung des Bundesverkehrsministers und des Staatssekretärs Günter Kozlowski (CDU) in Vertretung des Landesverkehrsministers durchgeführt.

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Insgesamt werden rund 200 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Vertreter der Wirtschaft vom Landesbetrieb Straßenbau NRW, der im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland die A 33 baut, eingeladen. Im Anschluss an den offiziellen Teil ist ein Umtrunk und Imbiß geplant.
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“Ich werde nicht persönlich an dem 1. Spatenstich teilnehmen”, so Bürgermeister Klaus Besser. “Die A 33 zerschneidet meine Heimatgemeinde und bedeutet für viele Menschen nicht nur eine Entlastung, sondern auch eine Belastung und einen erheblichen Eingriff in die Umwelt. Ich kann es daher mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, dass ich persönlich Hand anlege, um dieses Bauwerk zu errichten”, so Klaus Besser.
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Der Bürgermeister läßt andererseits keinen Zweifel daran, dass er als Behördenleiter wie bereits in der Vergangenheit seine Pflichten und Aufgaben erfüllen wird. “Selbstverständlich leistet die Gemeindeverwaltung den beteiligten Fachbehörden wenn gewünscht Amtshilfe. So haben wir auch die Erlaubnis erteilt, dass der 1. Spatenstich auf einem noch im Eigentum der Gemeinde Steinhagen stehenden Grundstück stattfinden kann. Die Fläche wird im Rahmen des laufenden Flurbereinigungsverfahrens gegen Zahlung eines Kaufpreises oder gegen Eintausch anderer Flächen an die Bundesrepublik Deutschland übertragen.”

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Quelle: SPD Steinhagen

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Erörterung der Erörterung

Posted by Freddy On Mai - 7 - 2009

75hkkuenskeHalle. In einer Einzelerörterung brachte die Stadt Halle ihre Anregungen zum Bau der A 33 nach dem Ende des öffentlichen Anhörungstermins bei den Planern zur Geltung. Vor allem beim Thema Lärmschutz hatte sie etliche Anregungen. Erste Einschätzungen, wie die Erfolgsaussichten dieser Forderungen sind, werden heute Abend ab 19 Uhr in der Sondersitzung des Rates der Stadt erläutert. Grundsätzlich fordert die Stadt Halle von den Autobahnplanern durchgängigen Lärmschutz auf der ganzen Trasse. Vorsichtshalber wurden aber bereits Gespräche mit der Planungsbehörde Straßen.NRW sowie dem Kreis Gütersloh geführt, dass Lärmschutzmaßnahmen auch auf eigene Rechnung durchgeführt werden könnten, wenn die Straßenplaner die Forderung ablehnen. Besonders wichtig ist dieser Punkt für die so genannte Dellbrüggesiedlung.

 

 

Da in den Konsensverhandlungen dieser Teil der Trasse nicht verändert wurde, bleibt es in weiten Teilen auch beim bisherigen Lärmschutzkonzept. Das besteht im Prinzip darin, dass die Autobahn weit genug entfernt von den Häusern errichtet wird, um die gesetzlichen Vorgaben zum Thema Lärm einzuhalten. Im Abschnitt zwischen dem Schnatweg, wo die Autobahn für eine derzeit noch bestimmbare Zahl von Jahren enden wird, und der Kreisstraße ist in der Planung allerdings ein so genannter Immissionsschutzstreifen vorgesehen, der Raum genug für den Bau eines drei Meter hohen Erdwalls bietet. Interessant dürfte die Entscheidung der Planfeststellungsbehörde, die Straßen.NRW in ihrem Beschluss Vorgaben machen kann, vor allem in den Bereichen Arrode und Lönsweg sein. Denn die Autobahnplaner sehen in diesen Gebieten so genannte Außenwohnsiedlungsbereiche.

 

 

Damit genießen sie allerdings nur Schutzansprüche, die denen eines Mischgebietes, in dem Wohn- und Gewerbebauten nebeneinander liegen, entsprechen. Die Stadt Halle argumentiert demgegenüber, dass die beiden Kleinsiedlungen als »im Zusammenhang bebaute Gebiete nach § 34 des Baugesetzbuchs« einzustufen sind. Damit unterliegen sie den selben Schutzansprüchen wie reine Wohngebiete. Zumindest im Bereich der Arrode wird die Position der Stadt eindeutig vom Kreis Gütersloh als zuständige Bauordnungsbehörde unterstützt. Der Kreis hat dies auch in seiner schriftlichen Stellungnahme im Verfahren deutlich gemacht. Straßen.NRW hat laut Protokoll der Erörterung bereits deutlich gemacht, dass sie der Meinung von Kreis und Stadt folgen könnte.

 

 

Die Bewohner der Arrode hatten bereits im öffentlichen Erörterungstermin auf ihre Situation aufmerksam gemacht. Sie befürchten nicht allein den Lärm der Autobahn, sondern auch durch die künftig wohl noch stärker belastete Westumgehung, die zusätzliche Aufgaben als direkter Autobahnzubringer erfüllen soll. Für den Bereich Lönsweg teilt der Kreis Gütersloh allerdings die Einschätzung der Straßenplaner, da frühere Baugenehmigungen mit genau dieser Einstufung erteilt worden sind. Allerdings sollte diese Einstufung noch einmal überprüft werden – vielleicht gibt es dazu heute Abend schon erste Erkenntnisse. Die Fäden in all diesen Fragen laufen bei Verfahrensleiter Jens Kronsbein zusammen, der heute ebenfalls im Schulzentrum erwartetet wird.  

 

 

Quelle: www.haller-kreisblatt.de

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Halles Pläne stark verzögert

Posted by Freddy On Mai - 6 - 2009

Um das Ergebnis der Einzelerörterung der Stadt Halle in Sachen A 33 geht es bei der öffentlichen Ratssitzung am Donnerstag, 7. Mai, ab 19 Uhr im Schulzentrum Masch – vordergründig. Eine wichtige Rolle in dieser Erörterung spielt neben der Entlastungsstraße das geplante Gewerbegebiet Künsebeck, das vor gut einem Jahr die Gemüter der Menschen erhitzte. Die Planungen dafür, so wird jetzt nebenbei deutlich, verzögern sich erheblich. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand wird die Stadt Halle bei Fertigstellung der A 33 bis zum Schnatweg noch keine Entlastungsstraße gebaut haben können – und auch kein verkaufsfertiges Gewerbegebiet ausgewiesen haben.

Seit den Diskussionen vor einem Jahr war es relativ ruhig um diese Themen geworden. Was daran liegt, dass sich die Pläne nicht so schnell umsetzen lassen wie es von der Verwaltung erhofft war. Bereits vor rund 18 Monaten wurde auf konkrete Anfragen für größere Teile des geplanten 50-Hektar-Baugebiets verwiesen. Doch die dürfen inzwischen nicht etwa aufgrund der Wirtschaftslage, sondern eher wegen der zeitlichen Perspektiven der Planung als erledigt gelten. „Ich gebe keine zeitliche Prognose zur Umsetzung der Pläne ab“, sagte Bauamtsleiter Jürgen Keil im Gespräch mit dem Haller Kreisblatt. Denn noch ist nicht einmal der Regionalplan geändert, in dem Flächen für die Landwirtschaft in Gewerbeflächen umgewandelt werden müssen.

Für den nötigen Antrag an die Bezirksregierung müssen recht zeitaufwändige Untersuchungen gemacht werden, die nochnicht abgeschlossen sind. Erst danach können die Änderung des Flächennutzungsplans, die Aufstellung eines Bebauungsplans und der Start des Umlegungsverfahrens in die Wege geleitet werden. Das Umlegungsverfahren wird nötig sein, weil absehbar ist, dass die Stadt nicht alle benötigten Flächen aufkaufen kann. Im Bebauungsplan schließlich soll auch die genaue Trasse der geplanten Entlastungsstraße festgelegtwerden. Im eingangs erwähnten Erörterungstermin, so weist es zumindest das Protokoll aus, erläuterte die Stadt Halle, dass sie die ursprüngliche Absicht, die Entlastungsstraße passend zur Fertigstellung des Steinhagener A-33-Abschnitts gebaut zu haben, nicht verwirklichen könne.

Zur zeitlichen Einordnung: Für den Steinhagener Abschnitt wird mit einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in diesem Jahr gerechnet. Geben die Leipziger Richter grünes Licht, könnte die A 33 bis zum Schnatweg vier Jahre später fertig sein. Das bedeutet, dass danach die Stadt Halle für eine derzeit nicht bestimmbare Zeit den A-33-Verkehr auf ihrem Straßennetz bewältigen muss. Allein schon diese Informationenmachen die Teilnahme an der von der STU erzwungenen Sondersitzung des Rates interessant. Eingeladen ist am Donnerstag auch Verfahrensleiter Jens Kronsbein von der Bezirksregierung. Seine Aufgabe ist es, die von der Stadt Halle gemachten Anregungen auf ihre Relevanz für das A-33-Verfahren zu prüfen.

Quelle: www.haller-kreisblatt.de

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A 33 Sondersitzung

Posted by Freddy On Mai - 4 - 2009
7. Mai 2009
19:00bis20:00

Schulzentrum Masch

Tagesordnung im Sessionnet der Stadt Halle/Westfalen unter www.hallewestfalen.de

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