Hünengräber werden geöffnet

Posted by Freddy On April - 28 - 2012

Ca. 9 nach Christus war die Schlacht am Teutoburger Wald, zu der Zeit sollen auch die Hünengräber am Schnatweg entstanden sein. In den 50er Jahren hieß es immer, hier dürfe nie aus historischen Gründen gebaut werden. Mittlerweile wissen wir alle, das die Autobahnauffahrt ein Grab zerstören wird. So wird in den nächsten Monaten das Grab, welches der Strasse weichen soll, geöffnet. Vermutet wird, dass es schon “getunnelt” wurde. Soll heißen, hier waren Grabräuber am Werk. Wann das war ist allerdings unklar. Dies kann schon kurz nach der Beerdigung geschehen sein. Die Forscher hoffen, dass noch Befunde im Grab sind. Also keine Gegenstände, sondern Schatten in der Erde, die auf Zeitangaben deuten. Knochenreste wird es nicht mehr geben, in dem säurehaltigen Erdboden sind die Leichen völlig verwest. Im Kreis Höxter hingegen, fanden die Forscher noch Skelette, dort besteht der Boden vornehmlich aus Kalk. Auch Schätze werden nicht zu vermuten sein, weder real, noch als Schattierung. Denn Künsebeck (wie es damals noch nicht hieß) war eine arme Gegend und die Menschen  hatten keine Grabbeilagen.

In zwei Wochen gehts dann los, in den Zigeunerfichten, wir werden berichten….

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Ravenna-Park beschäftigt Politik der Stadt Halle

Posted by Haller Kreisblatt On April - 17 - 2012

Ganz dicke Bretter zu bohren oder besser gesagt, ganz dicke Aktenstapel zu bearbeiten ist die Aufgabe der Haller Kommunalpolitik in den nächsten knapp zwei Wochen. Das alles beherrschende Thema in den Sitzungen mehrerer Ausschüsse ist das Industriegebiet Ravenna-Park. Im Mittelpunkt steht dabei die Auseinandersetzung der Politiker mit den zahlreichen Einwendungen gegen das geplante Großprojekt an der A 33-Auffahrt in Künsebeck. Der Anfang wird dabei bereits heute Abend im Bau- und Verkehrsausschuss gemacht. Ab 17.15 Uhr wird im Sitzungssaal des Rathauses der Entwurf der Entlastungsstraße vorgestellt. Diese Straße dient zwar zunächst vor allem dem Zweck, den Verkehr von der Autobahn bei Fertigstellung des Abschnitts Steinhagen aufzunehmen, um ihn dann über Bokel an Halle entlang zu leiten, doch ist sie darüber hinaus auch die zentrale Erschließung des 42-Hektar-Gewerbegebiets. In der Sitzung soll aber auch gezeigt werden, wie sich derzeit die Lage der übrigen Erschließungsstraßen darstellt. Schließlich müssen die unterschiedlichen Teile des Gebietes dem Verkehr zugänglich gemacht werden. Die Schwierigkeit ist dabei, dass die Detailplanungen sich als nicht zu den Interessen der Grundstückskäufer passend herausstellen können und eventuell wieder geändert werden müssen. An der großen Linie, an der Autobahn ein großes Gewerbegebiet entstehen zu lassen, will die ganz große Mehrheit der Parteien im Rat nichts mehr ändern. Gleichwohl müssen sich die Politiker mit den Argumenten der Gegner des Ravenna-Parks sehr genau auseinandersetzen. In der kommenden Woche passiert das auf zwei Ebenen, wobei sich für die beteiligten Verwaltungs- und Ausschussmitglieder eine gute Chance auf Überstunden abzeichnet. Denn so groß wie die Begeisterung in Verwaltung und Politik für die Planung des Ravenna- Parks ist: Der Widerstand gegen das Projekt in Form von detaillierten, oft auch mit Hilfe von juristischem Beistand verfassten Stellungnahmen ist außerordentlich. Das zeigte sich bereits in der Vergangenheit und wird auch bei den beiden Sitzungen in der nächsten Woche wieder deutlich erkennbar sein. Am Dienstag, 24. April, geht es im Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss um den Bebauungsplan für das interkommunale Gewerbegebiet Ravenna Park. Im Rahmen der sogenannten Offenlage konnten Bürger ihre Einwände und Bedenken sowie mögliche Anregungen zu den Plänen deutlich machen. Über die Einwendungen muss jeweils detailliert beraten und abgestimmt werden. Getagt wird ab 17.15 Uhr im Schulzentrum Masch, um auch bei stärkerem Publikumsinteresse genügend Platz bieten zu können. Einen Tag später, am Mittwoch, 25. April, soll ebenfalls ab 17.15 Uhr wieder der Sitzungssaal im Rathaus reichen, wenn es im Haupt- und Finanzausschuss aus einem anderen Blickwinkel um das Thema Ravenna- Park geht. Dann steht die Änderung des Flächennutzungsplans auf der Tagesordnung. In dieser übergeordneten Planungsebene geht es eher um grundsätzliche Fragen, während Details eher im Bereich der Aufstellung des Bebauungsplans behandelt werden. Alle Sitzungen zu dem Thema sind öffentlich. Die Einwender haben aber kein grundsätzliches Rederecht, sondern können die Diskussion nur verfolgen. Die Politiker können allerdings beschließen, dass in einem Teil der Sitzung auch Zuhörer zu Wort kommendürfen.

Quelle: www.haller-kreisblatt.de / Haller Kreisblatt/ 17.April 2012

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Von mir auch noch ein paar Fotos unseres heutigen Künsebecker Lebenszeichens!

Alle Welt spricht nur noch von den Problemen an der B 68. Vergesst uns in Künsebeck und im Süden der Stadt Halle nicht. Die Bürger dort haben zukünftig mit der Nähe zur A 33, den Auf- und Abfahrten, “Entlastungsstraßen” und einem Industriegebiet “Ravenna -Park” und den damit einhergehenden Belästigungen und Gesundheitsrisiken zu kämpfen.

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Karten

Posted by Freddy On Januar - 10 - 2012

Die Karte in groß finden sie hier:

http://www.hallewestfalen.de/pics/medien/1_1325749955/56-GE_A33-Plankarte-Entwurf_04.01.2012.pdf

Mehr Karten zum Thema hier:

http://www.hallewestfalen.de/staticsite/staticsite.php?menuid=147&topmenu=109

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»Die Abfahrt braucht nachher keiner«

Posted by Westfalen Blatt On Januar - 5 - 2012

H a l l e – K ü n s e b e c k (WB). Die Anlieger von Schnatweg und Flurstraße in Künsebeck haben teilweise vehement gekämpft gegen die Autobahn vor ihrer Haustür. Dass möglicherweise Geldmangel für Verzögerungen beim A-33-Bau sorgt, bringt aber auch sie auf die Palme. Petra Wind war eine der Vorkämpferinnen für den Siedlungsbereich an der Grenze von Künsebeck zu Steinhagen. Sie hat sich zähneknirschend abgefunden damit, dass die Autobahn teilweise nur gut hundert Meter südlich der Flurstraße verlaufen wird und dass ihr künftig das interkommunale Gewerbegebiet »Ravennapark « den freien Blick in die Wiesen- Landschaft direkt an der Patthorst versperren wird. Nicht abfinden aber will sie sich damit, dass möglicherweise über Jahre die Autobahn von Bielefeld und Steinhagen kommend am Schnatweg enden könnte. Denn an der Auffahrt in Verlängerung des Schnatweges werde sich nach Ansicht der Anlieger eine Menge Lärm zusammenbrauen, der trotz geplanter Schutzwände doch das Siedlungsgebiet erreichen könnte. Petra Wind ist schon vor Jahren von Steinhagen weggezogen, weil sie dort nur Bauplätze nahe der Autobahn finden konnte. Dass es die auch in Künsebeck geben würde, war ihr klar, aber eben weit genug entfernt. »Wir haben aber erst 2002 das ganze Ausmaß erfahren, als wir die Pläne für die Planfeststellung der Autobahnabfahrt und der Zubringerstraße bekommen haben«, blickt die Neu- Künsebeckerin zurück. Die Abfahrt am Schnatweg gehörte jetzt nicht mehr zum Haller Autobahnabschnitt, sondern zum Steinhagener und machte den damit bis an die Künsebecker Grenze zu einem vollwertigen Autobahnteilstück mit eigenem Verkehrswert. Was Petra Wind und viele Künsebecker wurmt: Mit der geplanten Entlastungsstraße der Stadt Halle wird unterhalb der Flurstraße und nördlich der Autobahn eine weitere Straße durch die Wiesen gebaut, die südlich um Halle und Künsebeck herum den Verkehr zur Autobahnauffahrt Schnatweg bringen und gleichzeitig das künftige interkommunale Gewerbegebiet erschließen soll. Die Auffahrt am Schnatweg hält Petra Wind für reine Steuergeldverschwendung. »Die braucht nachher kein Mensch mehr«, ist sie überzeugt. Für sinnvoller hätte sie es gehalten, den Steinhagener Autobahn- Abschnitt gleich bis zur Westumgehung durchzuplanen. Sie hofft deshalb darauf, dass sofort Geld bereitgestellt wird, um den Abschnitt zwischen Schnatweg und Westumgehung umgehend in Angriff nehmen zu können. Am besten natürlich das ganze Teilstück bis Borgholzhausen, denn die Künsebeckerin möchte die Lärmprobleme nicht auf die Anlieger an der Westumgehung und der Bokeler Kreuzung abwälzen. Ob sie zur Demo am 13. Januar in Halle geht, ist aber eher unwahrscheinlich. Die Künsebecker haben schon ihre eigene Demo beantragt, weil sie gegen die mögliche inoffizielle Umleitungsstrecke über die Flurstraße protestieren wollen. Auch hier könnte dann ein Umzug für Behinderungen sorgen.

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Foddenbach-Brücke Dezember 2011

Posted by Detlef On Dezember - 15 - 2011

Hier die aktuellen Fotos der Foddenbach-Brücke in der Patthorst. Der Kran ist abgebaut und man erkennt bereits, wie breit demnächst die A 33 hier durch unsere Wälder und Wiesen ausgebaut wird.

Für mehr Bilder bitte auf weiterlesen klicken – Danke!

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Zur Autobahn 33

Posted by Freddy On Dezember - 7 - 2011

Im Netz gefunden, bitte Link folgen:

http://www.georg-fortmeier.de/html/-1/welcome/index.html

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Mehrheit will keine Klage

Posted by Westfalen Blatt On September - 30 - 2011

Das »letzte Gefecht in Sachen A 33«, wie einige Politiker die Debatte über den Planfeststellungsbeschluss bezeichneten, ist noch einmal zu einer hoch emotionalen Auseinandersetzung im Stadtrat geraten. Das nüchterne Ergebnis: Die Stadt wird keine Klage gegen die A 33- Planung anstrengen, obwohl viele Haller Forderungen nicht erfüllt worden sind.

Mehr dazu lesen sie in der heutigen Ausgabe ihres WESTFALEN BLATTes.

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Rat diskutiert A 33-Entscheid der Bezirksregierung

Posted by Haller Kreisblatt On September - 27 - 2011

Gestern endete die Frist für die öffentlich Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses zum Haller Abschnitt der A 33. Damit beginnt eine vierwöchige Frist, in der eine Klage gegen die getroffenen Festlegungen erhoben werden kann. Bei der Ratssitzung am Mittwoch, 28. September, geht es unter anderem um die Frage, ob die Stadt Halle so vorgehen soll, weil längst nicht alle ihrer Forderungen erfüllt wurden.

Mehr dazu lesen sie in der heutigen Ausgabe ihres Haller Kreisblattes!

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Ratssondersitzung

Posted by admin On September - 17 - 2011

Auf Antrag der STU (Stadt-Union Halle) im Haller Stadtrat wird es wahrscheinlich am 20. Oktober eine Sondersitzung zum Thema A 33 geben. Die STU wollte das Thema bereits auf der Sitzung am 28. September behandelt wissen. Für die Bürgermeisterin war dieser Zeitraum zu kurzfristig. Die nächste planmäßige Ratssitzung wäre am 9. November. Zu spät, da die Einsprüche gegen den Planfeststellungsbeschluss bis zum 26. Oktober abgegeben werden müssen. Was will die STU mit dieser Sitzung bezwecken? STURatsmitglied Wolfgang Voß: „Da nun der Planfeststellungsbeschluss vorliegt, beantragen wir eine klärende Stellungnahme der Verwaltung zur Umsetzung jeder einzelnen Forderung der Stadt Halle im Planfeststellungsbeschluss. Diese soll folgende Aussagen enthalten: Welche Forderungen hat die Stadt gestellt? – Wie werden diese Forderungen umgesetzt? – Wie gedenkt die Verwaltung auf die Ergebnisse zu diesen Forderungen im Planfeststellungsbeschluss vom9. Juni 2011 zu reagieren?“

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Impressionen aus dem Grenzbereich

Posted by Detlef On Juni - 26 - 2011

Hier einige Impressionen aus dem Grenzbereich Halle-Künsebeck – Steinhagen.

Die Ruhe vor dem Sturm!

Gruß

Detlef

Für mehr Bilder bitte “weiter lesen” anklicken.

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A 33 wird noch teurer

Posted by Westfalen Blatt On Juni - 16 - 2011

Wie berichtet, war im Bereich der Stadt Borgholzhausen 2010 eine Kolonie von 31 Fledermaus-Weibchen nahe der geplanten A 33-Trasse entdeckt worden. Dadurch verzögerte sich die A 33-Planung.

Mehr dazu lesen sie in der heutigen Ausgabe ihres WESTFALEN BLATTes.

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