Archive for the ‘Allgemeines’ Category

Baum ist geschmückt

Posted by Freddy On November - 25 - 2011

Am Platz am Ringofen steht nun wie in jedem Jahr der geschmückte Künsker Weihnachtsbaum. Bei Punsch und Schokolade dekorierten die Kinder und Erwachsenen die große Tanne. Wir bedanken uns bei den Kindertageseinrichtungen, der Grundschule und dem Gartencenter Brockmeyer für ihre Mühen und die Hilfe!

Für weitere Bilder klicken sie bitte auf weiter lesen – Danke!

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Weihnachtliche Turbulenzen

Posted by Freddy On November - 25 - 2011
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Pfarrbezirks Künsebeck sitzen bereits auf gepackten Koffern und fiebern der Premiere des Weihnachtsstücks entgegen.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Pfarrbezirks Künsebeck sitzen bereits auf gepackten Koffern und fiebern der Premiere des Weihnachtsstücks entgegen.

Wer hat nicht schon einmal überlegt, dem ganzen Weihnachtsstress den Rücken zu kehren? So schön die alten Traditionen auch sind, die Feiertage sind doch immer auch ein Stressgarant. Da ist die Vorstellung von Weihnachten am Meer, in einem Hotel mit Rundum-Glücklich-Service unter Palmen, weit weg von familiären Verpflichtungen und Geschenkeeinkauf, Gänsebratendesastern und Keksbackorgien zuweilen doch ein schöner Tagtraum. Dass dies aber schnell zu einem Alptraum werden kann, zeigt sich im Stück „Weihnachtliche Turbulenzen“, das die ehrenamtlichen Mitarbeiter des evangelischen Pfarrbezirks Künsebeck in diesem Jahr aufführen. Es beginnt alles an Heiligabend auf einem Flughafen. Die Damen vom Bodenpersonal tratschen über die neusten Geschichten aus der Promiwelt und haben eigentlich gar keine Lust zu arbeiten. Längst würden sie gemütlich beim Kaffee sitzen und schwatzen, wenn da nicht die lästigen Fluggäste wären. Ein vermeintlich populärer Schauspieler versucht seine gigantischen Hasenohren durch die Gepäckkontrolle zu bringen während ein älteres Ehepaar von einer PR-Dame zahlreiche Werbegeschenke mit auf den Weg zu ihrer gewonnenen Reise auf die Weihnachtsinseln bekommt. Noch wissen sie alle nicht, was sie auf dem Flug erwartet. An Bord verläuft zunächst alles normal. Das Ehepaar versucht sich mit einem amerikanischen Touristen zu verständigen und kommt dem Zusammenhang von Deutschen und Staubsaugern auf den Grund. Ein Geschäftsmann und eine Pastorin unterhalten sich über den weihnachtlichen Gehalt chinesischer Glückskekse und Pilot und Stewardess haben alles im Griff. Wären da nicht die beiden finsteren Gestalten in der letzten Reihe, die seltsam gekleidet und mit ungewöhnlichem Gepäck reisen und sich dauernd nervös umblicken. Das Stück „Weihnachtliche Turbulenzen“ von Lucas Vemmer und Kerstin Panhorst zeigt, wie diese Beiden aus einem allgemeinen Hass auf die kommerzialisierten Feiertage und durch persönliche Schicksalsschläge getroffenen Männer zu Terroristen werden und ein Flugzeug mit sich ins Verderben reißen wollen. Und wie die mutigen Passagiere ihr Bestes versuchen um die vom rechten Weg abgekommenen Attentäter durch Argumente, aber im Notfall auch durch Gewalt, von ihrem Vorhaben abzubringen um Weihnachten und sich selbst zu retten. Mit viel Witz und Situationskomik spielen die ehrenamtlichen Mitarbeiter das Stück „Weihnachtliche Turbulenzen“ am Mittwoch, den 30. November um 15.30 Uhr bei der Weihnachtsfeier der Frauenhilfe Künsebeck (Anmeldung erforderlich), am Donnerstag, den 1. Dezember um 19 Uhr und am Sonntag, den 4. Dezember um 18.30 Uhr zum Abschluss des Künsebecker Nikolausmarktes. Die Vorstellungen finden alle im Gemeindehaus Künsebeck, Teutoburgerstrasse 20, statt. Der Eintritt ist frei.

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25. Nikolausmarkt wartet mit mancher Überraschung auf

Posted by Westfalen Blatt On November - 23 - 2011

Die Künsebecker Organisatoren freuen sich auf zahlreiche Besucher: (von links) Kai Drees (Vorsitzender IGKB), Jannis Drees, Silke Fronemann, Marie-Ella Grabynski, Jette Fronemann, Friederike Hegemann (stellv. Vorsitzende) und Gemeindepfarrer Andreas Aland.Foto: Malte Krammenschneider

Der Tag beginnt um 10.30 Uhr mit einem feierlichen Familiengottesdienst, der von der Haller Bürgermeisterin Anne-Rodenbrock-Wesselmann begleitet wird. Anschließend wird sie um 11.30 Uhr den Nikolausmarkt offiziell eröffnen. Am Mittag wird es dann einen Auftritt der Sängergemeinschaft Künsebeck geben, die mit verschiedenen Weihnachtsliedern den passenden musikalischen Rahmen liefert. Des weiteren werden Kutschfahrten angeboten und ab 14.30 Uhr wartet im Gemeindehaus auf alle Leckermäuler ein großes Kuchenbuffet. Gleichzeitig wird es eine Überraschung für Kinder geben, die Kai Drees allerdings nicht verraten wollte. »Es ist schließlich eine Überraschung«, so der erste Vorsitzende der IGKB.

Neben den spannenden Angeboten warten auf dem Parkplatz vor dem Gemeindehaus natürlich auch zahlreiche Stände mit allerhand Köstlichkeiten auf die Besucher. Die Interessengemeinschaft verkauft passend zur kalten Jahreszeit wohltuenden Glühwein und heiße Waffeln. Die AWO-Künsebeck bietet Bratwürstchen an und wer lieber etwas Süßes möchte kommt bei Familie Schulte, die selbst gemachten Honig anbietet, voll auf seine Kosten. Darüber hinaus veranstaltet der TV Künsebeck eine große Tombola.

Ein weiteres Highlight wird eine Theateraufführung von Künsebecker Jugendlichen um 18.30 Uhr. Lucas Femmer und Kerstin Pannhorst haben ein Stück geschrieben, dass von einem turbulenten und ereignisreichen Flug auf die Weihnachtsinseln handelt. Zudem wartet im Gemeindehaus auf alle Interessierten ein Bücherflohmarkt. Die Einnahmen sollen der Gemeindebibliothek zu Gute kommen.

Quelle: www.westfalen-blatt.de / WESTFALEN BLATT

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Nikolausmarkt

Posted by Freddy On November - 18 - 2011

Um die Zeiten der diversen Veranstaltungen zu sehen, klicken sie bitte auf das Bild.

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Aufruf!

Posted by Saengergemeinschaft On November - 15 - 2011

Liebe Haller, liebe Künsebecker,

die Sängergemeinschaft Künsebeck unterstützt seit vielen Jahren

die ev. Kirchengemeinde Künsebeck am Heiligabend,

indem sie den 2. Gottesdienst gesanglich mitgestaltet.

Wir singen gern, um unseren Zuhörern eine Freude zu bereiten,

aber auch, weil wir selbst Freude an diesem Tun haben.

Das Singen im Gottesdienst ist immer ein besonderes Erlebnis

und eine tolle Einstimmung auf den Heiligen Abend.

Diese Bereicherung des Heiligen Abends soll nun für alle Bürgerinnen und Bürger geöffnet werden.

Wir möchten dieses außergewöhnliche Erlebnis gern mit möglichst vielen Hallern und Künsebeckern teilen.

Wir sind ein gemischter Chor, daher sind Frauen und Männer gleichermaßen aufgerufen, mitzusingen.

Ideal für Jugendliche, die mit Freund / Freundin am Heiligabend etwas gemeinsames

unternehmen möchten – und natürlich auch speziell für Ehepaare!

Kommen Sie, singen Sie mit!

3 – 4 Proben zur Vorbereitung sind sicher ausreichend; es werden Chorsätze gesungen, die auch für Ungeübte schnell zu erlernen sind.

Die Proben finden dienstags von 19.oo Uhr – 2o.oo Uhr im Landhotel Jäckel, Künsebeck,statt.

Wir treffen uns zum ersten Übungsabend am

29. November 2011.

Fragen beantworten wir gern:

05201/70267 (Pauser)

05201/70261 (Rosendahl).

Sängergemeinschaft Künsebeck

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Künsker Schlachtefest

Posted by Saengergemeinschaft On November - 8 - 2011

Das war unser erstes Küns´ker Schlachtfest mit Musik ! Am Samstag den 05.11.2011 starteten wir, die Sängergemeinschaft Künsebeck, etwas ganz Neues, und zwar das 1. Küns´ker Schlachtfest im Gasthof Jäckel mit üppigem Westfälischem Schlacht-Büffet, Chormusik von 3 Chören, musikalischer Untermalung und Tanzmusik von dem Alleinunterhalter Thomas Venten, einer Tanzvorführung der “Galinas” aus Steinhagen, sowie einer schönen Tombola mit 300 Preisen. Als Höhepunkt können wir unsere “schweinisch gute Show” (so wurde sie treffend im HK bezeichnet) bezeichnen. Mit dem Auftritt unserer um das tote Schwein klagenden und trauernden Bauersleute (Inge Bentlage, Marlies Schreiber, Anna Windau, Gudrun Panhorst, Sonhild Diemke, Elena Heinze, sowie Kurt Rosendahl und Hans-Dieter Pauser), dem anschließenden tollen Solo von Hans-Dieter aus dem Zigeunerbaron und natürlich mit unserem einstudierten fröhlichen Schweinetango, den unsere “Säue und Eber” ( Christa Friedrich und Ina von Aulock, Marie-Ella Grabinski und Lieselotte Rosendahl, sowie Renate Füchtemann und Nicole Heitmann ) eingeübt hatten und als Gaudi zum Besten gaben, trafen wir beim Publikum voll ins Schwarze. Die Lacher waren auf unserer Seite und die super Stimmung bei den fröhlichen Zuschauern war komplett. Nachdem der Männergesangverein Hörste und der Projektchor als Gäste und wird als Veranstalter unsere Lieder gesungen hatten, konnte sich jeder, der wollte, am Schlacht-Büffet, an den Köstlichkeiten aus der Küche des Gasthofes Jäckel laben. Auch an kühlen Getränken sollte es nicht fehlen. Später hatte jeder die Chance, das Tanzbein zu schwingen, und bei der Tombola sein Losglück mit schönen Preisen zu krönen. Den Hauptpreis, ein Wohlfühlwochenende im Landhotel Jäckel nahm ein glückliches Paar (unsere Ina und ihr Partner) erfreut entgegen. Desweiteren gab es eine Busfahrt nach Düsseldorf zum dortigen Weihnachtsmarkt, mehrere Gutscheine von Künsebecker Spendern, zahlreiche, selbst-hergestellte, herbstliche Kränze und geschmackvolle Gestecke (sehr schön ; hier ein herzliches Dankeschön an unsere Gartenkünstlerin Liane Schröder), Bilder von Bärbel Brune und ganz viele andere schöne große und kleine Geschenke. Alles in Allem war der Abend ein Erfolg und willkommene Ablenkung vom täglichen Alltag. Ob es im nächsten Jahr eine Neuauflage des Festes geben wird, soll noch entschieden werden. Aber warum sollte man schöne Dinge nicht wiederholen. Also warten wir´s mal ab.

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Neuer Vorstand mit alten Gesichtern

Posted by Haller Kreisblatt On November - 5 - 2011

Mit Grünkohl gestärkt gingen die 15 anwesenden Mitglieder der IGKB in die Tagesordnung über. Nach dem Vortrag des Protokolls durch den Zweiten Schriftführer Axel Schlüter ließ auch der Erste Vorsitzende Kai Drees das vergangene Jahr kurz Revue passieren. Als großen Erfolg bezeichnete Drees hierbei die Müllsammelaktion die viele Künsebecker anlockte, ihren Ortsteil sauber zu halten. Auch das Sommerfest erfreute sich im vergangenen Jahr wieder vieler Besucher und wird fortgesetzt. Ein neuer Termin steht mit Samstag, 30. Juni 2012 bereits fest. Als „nicht so großen Erfolg, wie gedacht“, verbuchte Kai Drees den Nikolausmarkt und Flohmarkt. Auf den Nikolausmarkt, der traditionell am zweiten Advent stattfindet, wird die IGKB jedoch auch in diesem Jahr mit einem Stand vertreten sein. Es wird eine Lebendkrippe mit verschiedenen Schafen, einen Auftritt der Sängergemeinschaft Künsebeck, der um 13.30 Uhr beginnt, sowie eine Kutschfahrt und ein Theaterstück der evangelischen Jugend Künsebeck zum Thema: »Weihnachtliche Turbulenzen« geben. Die Aufführung des Stückes beginnt um18.30 Uhr. Die anhaltenden Spekulationen um eine eventuelle Niederlassung des Wiedenbrücker Fleischfabrikanten Tönnies in Künsebeck konnte Kai Drees ein wenig mindern. „Ich habe an die Stadt Halle eine Anfrage gestellt, in der mir mitgeteilt wurde, dass es noch nicht an der Zeit ist, darüber zu diskutieren“, so Drees zu den Spekulationen um den heimischen Fleischriesen. Ebenso wird es keinen Markant- Markt in Künsebeck geben. „Es besteht kein Interesse an einer Niederlassung in Künsebeck, schließlich hat der Markant- Markt Uhlemeyer in Steinhagen gerade erst neu eröffnet“, erklärte Kai Drees. Kassenwart Jörg-Olaf Knufinke konnte für das vergangene Geschäftsjahr einen Überschuss von 2272,62 Euro erwirtschaften. Nach dem einstimmigen Beschluss, den Vorstand zu entlasten, wurde unter Wahlleitung von Ulrike Sommer Kai Drees einstimmig als Erster Vorsitzender in seinem Amt bestätigt. Der Rest des Vorstandes, der per Blockwahl bestimmt wurde, setzt sich wie folgt zusammen: Friederike Hegemann (Zweite Vorsitzende), Jörg-Olaf Knufinke (Kassenwart), Silke Fronemann (Zweite Kassenwartin), Hans-Dieter Pauser (Erster Kassenprüfer), Ulrike Sommer (Zweite Kassenprüferin), Wolfgang Krieger (Schriftführer) und Axel Schlüter (Zweiter Schriftführer). Im Jahr 2012 sind neben dem Sommerfest, das am 30. Juni kommenden Jahres stattfinden soll, auch weitere Projekte geplant. Das 25-jährige Jubiläum der IGKB wird gefeiert und eine dritte Künsebeck-Postkarte soll erscheinen. „Sie ist bereits in Arbeit“, berichtet der Erste Vorsitzende Kai Drees von der neuen Grußpappe aus dem Haller Ortsteil. Wichtig ist für die Mitglieder der IGKB auch, im kommenden Jahr „etwas in Künsebeck zu bewegen“, das Jubiläumsjahr 2012 gibt genügend Anlass dazu. Über aktuelle Nachrichten rund um Künsebeck informiert die IGKB auch im Onlinenetzwerk Facebook unter: http://ww w.facebook.com/Kuensebeck .

Quelle: www.haller-kreisblatt.de - Florian Gontek

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Fotoaktion #2

Posted by Freddy On Oktober - 22 - 2011

Das erste Bild findet ihr eine Nachricht drunter…

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IGKB zeigt Arbeitseinsatz

Posted by Freddy On Oktober - 22 - 2011

Am sonnigen Samstag Morgen trafen sich drei fleißige Herren der Interessengemeinschaft Künsebecker Bürger e.V. und hoben die Löcher für die Ständerwerke des neuen Schaukastens in Künsebeck aus. Diese Aktion war scheinbar leichter geplant als getan…

Ein Dank der Herren an die netten Damen der Arbeiterwohlfahrt für das Frühstück zur Stärkung!

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Trödelei im AWO Haus

Posted by Freddy On Oktober - 22 - 2011

Der erste IGKB – AWO Flohmarktversuch….

Hier die Bilder des Tages.

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Künsebeck – mit Zusatz…

Posted by Freddy On Oktober - 21 - 2011

Das Land NRW erlaubt künftig Zusätze auf Ortseingangsschildern. Der Landtag änderte die Gemeindeordnung. Aus diesem Grund suchen wir zu unserem Vergnügen den besten Zusatz für unser Künsebeck! Habt ihr eine gute Idee, wie der Zusatz für Künsebeck heißen soll? Dann nichts wie los – gestalte DAS neue Ortschild für unser Künsebeck und poste es auf unserer Künsebeck Fanseite bei facebook.com (hier klicken).

Unter den schrillsten, schicksten und kreativsten Einsendern verlosen wir von Künsebeck online ein Fanpakt und eine Flasche Patthorster (Sekt).

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Grünes Licht für Industriegebiet

Posted by Westfalen Blatt On Oktober - 20 - 2011

Halle-Künsebeck (WB). Das Verfahren für den Bau einer Entlastungsstraße sowie ein interkommunales Gewerbegebiet an der A 33 in Künsebeck ist am späten Dienstagabend einen großen Schritt voran gekommen. Der Haller Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung hat nach vier Stunden Sitzung der Planung zugestimmt.

Viele Künsebecker wollten sich mit den Antworten der Verwaltung auf ihre Einwendungen nicht ohne weiteres zufrieden geben. Hier diskutiert eine Bürgerin mit Bauamtsleiter Jürgen Keil. Foto: Stefan Küppers

Bis auf Thomas Andres von der STU, der 30 000 Fahrzeuge täglich auf der A 33 sowie weitere 10 000 Kfz auf der Entlastungsstraße für »eine Fehlplanung von Anfang an« hält und konsequent gegen die Planung stimmte, befürworteten Vertreter aller Parteien Gewerbegebiet und Entlastungsstraße. Ulrike Sommer (SPD) wehrte sich dagegen, dass in der bisherigen Debatte Industrie und Gewerbe oft grundsätzlich negativ dargestellt worden seien. Halle aber müsse als Gewerbestandort weiterentwickelt werden, denn es gehe auch um Arbeitsplätze. Sie verwies darauf, dass im Anfang 2012 folgenden Offenlage-Verfahren jeder Bürger neue Einwendungen erheben könne. Im Ravenna-Park würden schätzungsweise 1000 bis 1200 neue Arbeitsplätze geschaffen, meinte Klaus-Peter Kunze (FDP). »Unsere gute Gewerbesteuer kommt aus genau solchen Gebieten«, verstärkte Stefan Siemens (CDU), der zudem auf breite Grüngürtel zur Abschirmung zu Wohngebieten verwies.

Gleichwohl waren unter den etwa 80 Zuhörern jede Menge Projektgegner aus Künsebeck. Gegen die Planung liegen allein 36 Einwendungen von Bürgern und auch Bürgergruppen vor. Es entsponn sich eine lebendige Diskussion zwischen Betroffenen und Vertretern der Verwaltung beziehungsweise Stadtplaner Dirk Tischmann. Letzterer trug die wichtigsten Einwendungen und die von der Verwaltung verfassten Erwiderungen vor.

»GAU für Künsebeck«

Ein Streitpunkt tauchte immer wieder auf: Welche Wirkung hat die Entlastungsstraße wirklich? Mancher Künsebecker, darunter der Ex-UWG-Ratsherr Fritz Schlüpmann, ist der Auffassung, dass diese neue Straße neben der A 33 und dem Gewerbegebiet noch mehr zusätzliche Belastung für den Ort bedeutet.

Stadtplaner Tischmann hält diese Sichtweise im Lichte von Verkehrsgutachten für falsch. Die künftigen Verkehrsmengen auf der Entlastungsstraße schwanken zwischen 9 000 und 13 000 Fahrzeugen am Tag. Doch diese Straße, so Tischmann, bringe eben nicht nur Entlastung im Bereich der Ortsdurchfahrt B 68, sondern auch und gerade für Straßen in Künsebeck. Beispielhaft nannte er die Flurstraße. Mit Entlastungsstraße fielen auch bei einer durchgebauten A 33 etwa 4600 Kfz täglich weniger an. Hingegen ohne Entlastungsstraße und einem Ende der A 33 an der Auffahrt Schnatweg steige die Verkehrsbelastung um 4900 Fahrzeuge am Tag auf der Flurstraße.

Den Fall, dass die A 33 am Schnatweg endet, ohne dass die Entlastungsstraße fertig wäre, will sich Bauamtsleiter Jürgen Keil gar nicht ausmalen: »Da kann ich dann nur sagen: Gute Nacht, Marie. Es wäre der GAU für Künsebeck.« Es sei daher schade, dass viele Künsebecker die Entlastungsstraße so kritisch sähen, meinte Keil.

Sorge um Wertverlust

Breiten Raum in den Einwendungen nimmt die Sorge um Wertminderungen von Immobilien im Umfeld von Gewerbegebiet und Entlastungsstraße ein. Die Stadt verweist darauf, dass hier verkehrsplanerische und städtebauliche Ziele wie die Entlastung der B 68 in Halle mit einer großen Anzahl von Anwohnern sowie private Belange im oder am Rande des Plangebietes in Künsebeck abzuwägen seien. Tischmann machte darauf aufmerksam, dass zahlreiche Häuser im Außenbereich lägen: »Hier ist Wohnen nur im Rahmen des Bestandsschutzes möglich, mehr aber nicht.« Eine Wertminderung von Immobilien im Sinne des Gesetzes gebe es nicht, insofern auch keinen Anspruch auf Entschädigung durch die Stadt. Das habe ein Fachanwalt auch geprüft.

Betriebe und ihr Lärm

Wegen der vielen Sorgen in den Einwendungen um Lärm erläuterte Tischmann das im Gewerbegebiet angewandte Prinzip des »emmissionswirksamen flächenbezogenen Schallleistungspegel«. Dies bewirke, dass bei den angrenzenden Wohngebieten der Grenzwert des gesetzlich zulässigen Lärms nur dann erreicht werde, wenn alle Betriebe zusammen und auf einmal die ihnen zugestandenen »Lärmkontigente« ausschöpften. Das Verfahren erlaubt nach Auffassung der Planer »intelligente Lösungen«. Denn merkt ein Betrieb, dass die ihm zugestandenen Lärmkontigente überschritten werden, kann er durch veränderte Architektur oder die Platzierung von Gebäuden Abschirmungseffekte erzielen.

Gebiet ist geschrumpft

Gegenüber den bisherigen Entwürfen, weist die jetzige Planung einige Veränderungen auf. So wurde der reine Gewerbegebietsbereich im Zuge der Regionalplanänderung bei der Bezirksregierung von vormals 42 auf 36 Hektar verkleinert, weil das Land nicht mehr Flächenbedarf zugestehen will. Ein »Zipfel« von sechs Hektar ist planerisch nun wieder Grünfläche. Diese sei aber auch eine erste mögliche Erweiterungsfläche, so Tischmann.

Eine neue Führung bekommt auch die Kreisstraße im oberen Bereich. Und direkt an dem Kreisverkehr im Kreuzungsbereich von Tatenhausener Straße/Entlastungsstraße/Künsebecker Weg soll eine Gemeinbedarfsfläche für den Bau eines Feuerwehrgerätehauses eines möglichen Löschzuges Künsebeck freigehalten werden. Hintergrund: Die Feuerwehr braucht die Nähe zur Autobahn.

Sensible Umweltfragen

Wegen der sensiblen Umweltfragen, derentwegen unter anderem die GNU die Planung vollständig ablehnt, sind die Einwendungen der Landschaftsbehörden besonders zahlreich. Weil Kiebitz und Rebhuhn durch die Planung vertrieben werden, müssen schon jetzt Ausweichquartiere entwickelt werden, damit sie in einigen Jahren tatsächlich angenommen werden. Dem Einwand der Unteren Landschaftsbehörde, dass der Grünzug durchs Gewerbegebiet noch breiter werden soll, will die Stadt jedoch nicht folgen.

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