Veröffentlicht von Westfalen Blatt Am 4 - Dezember - 2018

Foto: Kerstin Panhorst

Quelle: WESTFALEN BLATT / www.westfalen-blatt.de

Seit vielen Jahren ist der erste Advent für viele Künsebecker etwas Besonderes. Denn dann kommt das Brass Quintett Riga in den sonntäglichen Gottesdienst und gestaltet diesen mit weltlichen Klängen und christlichen Melodien mit.

Pfarrer Andreas Aland begrüßte die lettischen Gäste, die den Gottesdienst mit »Nun danket alle Gott« eröffneten. Das »Große Hallelujah« und ein Arrangement von Leonard Cohens »Halleluja« sowie »Eine kleine Nachtmusik« brachte das Quintett mit Posaune, Trompete, Basstuba und Waldhorn zu Gehör. Nach dem Schlusssegen gab es noch »Maria« aus Bernsteins West Side Story sowie »White Christmas« als Zugabe für die begeisterten Besucher.

Das Brass Quintett Riga ist im Jahr 1985 gegründet worden. Am Anfang gehörte es dem Stadtorchester Riga an, hat sich aber inzwischen zur selbstständigen Einheit entwickelt. Es hat in Städten Lettlands, aber auch in Litauen, Estland, Russland und in den Niederlanden Konzerte gegeben. 1989 ging das Quintett erstmals auf ei­ne Probe-Konzertreise nach Deutschland. Von der Originalbesetzung ist nur noch der zweite Trompeter Janis Smilgar übrig, der nun mit Leiter Dainis Tarasovs (Waldhorn), Andrejs Pogrebnaks (1. Trompete), Egils Sketus (Posaune) und Roberts Brants (Tuba) noch bis zum 21. Dezember vor Ort ist. Die nächsten Gelegenheiten, das Quintett live zu erleben, sind am Freitag, 7. Dezember, im Martin-Luther-Haus in Halle (16 Uhr), sowie am 20. Dezember in Langenheide und am selben Tag gleich zweimal in Werther.