Veröffentlicht von Westfalen Blatt Am 22 - Juni - 2018

Quelle: WESTFALEN BLATT / www.westfalen-blatt.de

Halle-Künsebeck (SKü). Im interkommunalen Industrie- und Gewerbegebiet Ravenna-Park tut sich wieder was. Seit einigen Tagen sind Baufahrzeuge mit Erdarbeiten im sogenannten »Zipfel« zwischen der neuen Autobahn und der Entlastungsstraße tätig. Diese Vorarbeiten auf dem städtischen Gelände dienen dem Ausgleich und der Befestigung des Untergrundes, damit in einem Teilbereich des »Zipfels« der Landesbetrieb Straßen NRW perspektivisch ein Salzlager bauen kann.

Doch dieses Vorhaben betrifft nur eine relativ kleine Fläche. Bedeutender sind die fast fünf Hektar (mehr als 47.000 Quadratmeter) im »Zipfel«, für die bisher kein passender Investor gefunden wurde, wie die für die Wirtschaftsförderung im Haller Rathaus zuständige Mitarbeiterin Helga Westmeyer-Schwarze dem WB erläuterte. Für die Fläche habe es zwar schon verschiedene Anfragen gegeben, doch das Passende sei aus Sicht der Ravenna-Park-Betreiber (Stadt Halle, Stadt Gütersloh und Stadt Werther) noch nicht dabei gewesen. Wichtig sei, dass das Grundstück ohne weitere Unterteilungen an einen Gewerbebetrieb veräußert werden könne.

Demnächst sollen nun auch die Bauarbeiten für das Logistik- und Technikzentrum des Industriedienstleisters Eriks starten, der von Bielefeld nach Halle umziehen will. Im Rathaus wird angedeutet, dass derzeit finale Abstimmungsgespräche mit Eriks laufen. Ursprünglich wollte Eriks schon 2014 mit einem Bau beginnen.

Wie Sven Johanning, Sprecher des Landesbetriebes Straßen NRW in Bielefeld mitteilt, wird die geplante neue Salzhalle kaum schon vor dem nächsten Winter errichtet werden. Der Landesbetrieb baue ein Netz von Salzhallen auf, damit die Winterdienst-Fahrzeuge bei den Touren über die Autobahnen und Bundesstraße immer zwischendurch aufgefüllt werden können. Die nächste Salzhalle stehe im Bielefelder Stadtteil Sennestadt.