Veröffentlicht von Westfalen Blatt Am 17 - November - 2017

Quelle: WESTFALEN BLATT

Trotz herbstlicher Wetterlage sind die Markierungsarbeiten auf der A 33-Trasse zwischen Ummeln und Steinhagen weit fortgeschritten. Ganz beendet sind sie hingegen noch nicht: So fehlt zum Beispiel noch ein Stück kurz vor der Abfahrt Schnatweg in Künsebeck. »Jede Stunde mit geeigneter Wetterlage ist genutzt worden«, sagt Sven Johanning, Sprecher des Landesbetriebs Straßenbau NRW.

Die Markierungsarbeiten sind ein Knackpunkt bei dem erklärten Vorhaben des Landesbetriebs, den Abschnitt 6 zwischen Ostwestfalendamm in Brackwede und Schnatweg bis zum Jahresende freizugeben. Denn nur bei trockenem Wetter und Temperaturen von mehr als fünf Grad können die erhabenen weißen Linien aufgebracht werden. Insofern lässt sich der Landesbetriebssprecher noch immer auf keinen Eröffnungstermin festlegen – damit hängt auch ein Datum für den geplanten Autobahnlauf in der Luft.

Die Markierung ist nicht das einzige, das jetzt noch zu tun ist. Auf der Trasse herrscht Hochbetrieb an Bautrupps. »Die Lärmschutzwände sind noch im Bau, und die Leitplanken fehlen ebenfalls. Beides ist abhängig voneinander. Die Schutzplanken können nicht vor den Lärmschutzwänden installiert werden, da den Arbeitern sonst der Weg versperrt wäre«, erklärt Sven Johanning.

In Zahlen: Elf Kilometer Leitplanken sind auf dem 7,9 Kilometer langen Abschnitt durch Ummeln, Quelle und Steinhagen vorgesehen, 60 Kilometer Markierungslinien und 1200 Bohrpfähle für Lärmschutzwände. Fertig ist indes die Lärmschutzwand auf einer Seite der Steinhagener Brücke Bielefelder Straße. Auch die Ampelmasten stehen dort schon.