Veröffentlicht von Westfalen Blatt Am 19 - Juli - 2017

Im Garten ihres Vereinsheims an der Talstraße läutet die Künsebecker Arbeiterwohlfahrt (AWO) mit ihren Sommerfesten die Ferien ein. Wegen des Wetters musste der Spaß diesmal in den trockenen Saal umziehen.

Vor der Sommerpause, bis einschließlich 6. August, feiern die AWO-Mitglieder ihr Grillfest. Die 100 Besucher bringen selbstgemachte Salate für ein leckeres Buffet mit und genießen Steaks und Würstchen aus dem Hause Haskenhoff. Rund um das Vereinsheim ergeben sich viele Gespräche, es wird gelacht und gesungen. Die stellvertretende Vorsitzende Renate Bölling ist beeindruckt: »Gerade bei dem Sommerfest zeigt sich ganz deutlich die enorme Hilfsbereitschaft und Mitmenschlichkeit der AWO-Familie«, sagt sie, während weitere gut gelaunte Gäste eintreffen.

Die lassen sich die Laune nicht verderben, obwohl Vorsitzender Heinz Hermann Remmersbach erklären muss, dass Manfred Lasner in diesem Jahr aus persönlichen Gründen nicht mit seinem Akkordeon kommen könne: »Da müssen wir unseren technischen DJ beanspruchen und selber singen«, sagt Heinz Hermann Remmersbach mit Blick auf die Musikanlage.

Er kann sich darauf verlassen, dass die AWO-Mitglieder mit großer Freude in bekannte Schlager und Volkslieder einstimmen. Nicht immer geht es mit dem Selbermachen so einfach. Im Alltag gebe es oft Kleinigkeiten, die handwerkliches Geschick verlangen, die aber kein Betrieb übernehme. Gardinen aufhängen, Leuchtmittel auswechseln, Regale aufbauen – wer bei solchen Aufgaben Hilfe braucht, kann sich nach den Sommerferien an die AWO wenden. »Die AWO-Wichtel übernehmen die Aufgaben gern und unkompliziert«, erklärt Schriftführer Kurt Picker den neuen ehrenamtlichen Dienst.

Bei Bedarf kann man sich unter der Nummer 0 52 01/7 05 75 bei den Wichteln anmelden. Eine weitere Neuheit wird es nach den Ferien im Vereinsheim geben. Renate Bölling kündigte an, dass der neu angeschaffte Beamer samt Leinwand dann nicht nur bei Vorträgen und Rückblicken auf Ausflüge zum Einsatz kommt. »In Zusammenarbeit mit der Kreis-Bildstelle möchten wir dann ein regelmäßiges Kino anbieten«, sagt Renate Bölling.