Veröffentlicht von Westfalen Blatt Am 18 - April - 2015

Architektin Sylvia Polizzotto bestätigt diesen Eindruck am frühen Freitagmorgen. »Immer wieder haben Kunden an der Bau-Absperrung gestanden, interessiert den Handwerkern zugeschaut und gefragt, wann denn hier der erste Kaffee ausgeschenkt wird«, berichtet sie. Vier Wochen, nachdem das um- und ausgebaute Gartencenter seine Pforten öffnete, ist nun auch das Café mit seinen 170 Sitzplätzen auf zwei Ebenen plus Sonnenterrasse fertig gestaltet.

 

Schon von außen macht das siebeneinhalb Meter große Gebäude Eindruck, innen setzt sich das Besondere fort. Modern, gemütlich und geschmackvoll ist der Ort eingerichtet, der »zum Verweilen, Wohlfühlen und Genießen einladen soll«, wie Inhaber Henry Brockmeyer sagt. Die Inneneinrichtung und die besondere Beleuchtung des Cafés wurde speziell mit Herstellern aus dem Ausland entwickelt. Die Abtrennungen und die Tischdekoration sind dagegen »Eigengewächse« aus dem Fachgeschäft. Besonders Silke Brockmeyer hat hier ihre Handschrift hinterlassen.

 

Zu den verschiedenen Sitzbereichen, für die sich der Blick nach draußen ins Grüne öffnet, gehört auch die große Kinderecke, die von einer Sozialpädagogin entwickelt wurde. Die beliebten riesigen Stoff-Bauklötze können hier auf 45 Quadratmetern wieder gestapelt werden, während (Groß-)Eltern nebenan Kaffee und Kuchen genießen. Letzterer wird übrigens von der Landbäckerei Probst aus Borgholzhausen geliefert. Etwa 140 Kunden wollten sich das erste Stück auf keinen Fall entgehen lassen: Sie hatten sich extra auf einer Liste vormerken lassen, um den Eröffnungstermin auf keinen Fall zu verpassen. Gerne ließ man ihnen eine »Extra-Einladung« zukommen.