An dieser Stelle möchten wir Ihnen Menschen in Künsebeck vorstellen, die Ihnen an den unterschiedlichsten Orten zu den unterschiedlichsten Anlässen begegnen können.
Heute trafen wir Matthias Jörke – ehrenamtlichen Allrounder zum Gespräch.
Matze, wie ihn Freunde und die Jugendlichen aus dem Jugendzentrum Künsebeck rufen, ist tätig in der Jugendarbeit des Pfarrbezirkes. Dort trifft man ihn meist im JUZ, auch gestaltet und bestückt der die Homepage der Gemeinde (www.jugend-kuenske.de) und leitet im Sommer 2012 eine Freizeit für Jugendliche nach Dänemark. Weiter schreibt er ab und an für Kuenske.de und ist bei uns für den Support ein verlässlicher Ansprechpartner. Zwar wohnt er in Halle, doch sein Herz hat er am rechten Fleck….
Kuenske.de: „Matze, man sieht ja nun auf den ersten Blick, dass du noch sehr gut in die Jugendarbeit passt, verrat uns doch mal wie alt du bist.“
Matze: Naja, mit 24 ist das Wort „Jugend“ jetzt auch nicht mehr so passend
Kuenske.de: „Wir kennen dich aus dem Jugendzentrum (JUZ) und von diversen kirchlichen Veranstaltungen, welche Hobbys hast du sonst noch?“
Matze: Ich bin bzw. war ja nicht nur im Jugendzentrum tätig. Auch in anderen Bereichen der Künsebecker Jugendarbeit (Helferkreis, Kindergottesdienst, Kinderbibelwoche, Gemeindebriefredaktion, Weihnachtsstücke etc.) bin ich tätig. Daneben engagiere ich mich auch nun seit gut 2 Jahren in der Haller Jugendarbeit. Neben der Jugendarbeit, die einen Großteil meiner Freizeit ausmacht, versuche ich aber auch jeden freien Zeitraum mit meinen Freunden zu verbringen. Zudem fahre ich (bei gutem Wetter) auch gerne Fahrrad oder bin generell gerne draußen unterwegs. Ab und zu auch mal zum Geocachen, was leider aber in letzter Zeit auch deutlich weniger geworden ist. Ich bin aber auch sehr froh, wenn ich mal wirklich nichts zu tun habe und dann einfach mal zu Hause aufm Sofa verweile oder entspannte Sachen mache, wie z.B. Schwimmen oder in die Sauna gehen.
Kuenske.de: „Mal ehrlich, du wohnst in Halle, deine ehrenamtlichen Tätigkeiten übst du in Künske aus, du bist ja sogar Mitglied der IGKB. Wie kommt das?“
Matze: Ich habe bis zu meinem 6. Lebensjahr in Künsebeck gewohnt, also habe dort einen Teil meiner Kindheit verbracht. Durch persönlichen Kontakt zu Pastor Aland hat meine Mutter mich dann später auch dort zum Konfirmandenunterricht angemeldet, obwohl wir zu dem Zeitpunkt schon lange in Halle gewohnt haben. Nach der Konfirmation wurde ich dann von Pastor Aland gefragt, ob ich mit im Helferkreis arbeiten möchte, was ich auch bejaht habe und bis heute auch noch meinen Möglichkeiten nach ausübe. Zu meinen damaligen Anfangsaufgaben gehörte neben der üblichen Kindergottesdienstgestaltung u.a. auch die Durchführung der Kindergruppe, die es damals vor 10 Jahren noch gab. (oh gott bin ich alt…) Mit voranschreitendem Alter übernahm ich dann aber auch weitere Aufgaben, wie z.B. die oben erwähnte Leitung und Betreuung des Jugendzentrums.
Kuenske.de:“Wie kam es, dass du dich für die Arbeit an Homepages interessiert hast?“
Matze: Als der Ortsteil Künsebeck mit www.kuensebeck-online.de eine eigene Internetpräsenz bekam, bei der ich aufgrund meiner rudimentären Informatikkenntnisse der 9. Klasse ab und zu um Hilfe gebeten wurde, bin ich damals auf die Idee gekommen, mich näher mit der Materie und der Programmierung solcher auseinanderzusetzen. Daraus wuchs ebenfalls ein Interesse eine Homepage für die Jugendarbeit in Künsebeck zu erstellen. Darauf folgten dann noch etliche andere Homepages, die ich u.a. auch für die Jugendarbeit in Halle erstellt habe. Aber auch für private Personen habe ich schon ein paar Internetseiten erstellt oder beratend zur Seite gestanden.
Kuenske.de: “Im Sommer 2012 geht’s ja 14 Tage nach Dänemark, was wünscht du dir für eure Freizeit?“
Matze: Zu aller erst wünsche ich mir gutes Wetter! Da sich das aber nicht direkt von uns beeinflussen lässt, erhoffe ich mir sowohl für uns Mitarbeiter aber vor allem auch für die Teilnehmer 2 sehr schöne Wochen toller Erfahrungen und natürlich ein harmonisches Miteinander!
Kuenske.de: „Was glaubst du, können die Jugendlichen nach den 2 Wochen mit nach Hause nehmen? An Erfahrungen, Erlebnissen etc.“
Matze: Wir versuchen so gut es geht Sozialverhalten zu vermitteln, natürlich auch auf christlicher Grundlage. In erster Linie geht es uns um ein harmonisches und respektvolles Miteinander. Die Teilnehmer sollen lernen, jeden Menschen so zu akzeptieren und zu respektieren, wie er oder sie ist. Ich wünsche mir, dass wir das allen Teilnehmern vermitteln können und diese das auch noch lange nach der Freizeit auf dem Schirm haben werden.
Kuenske.de: „Nun mal eher etwas privates, erzähl doch mal bitte wo du wohnst, wie viele Kinder du hast, was du beruflich machst etc.“
Matze: Ich wohne in Halle Westfalen, der Mutterstadt des schönen Künsebecks
Noch habe ich keine Kinder (zumindest keine, von denen ich weiß…). Im Moment bin ich noch in der Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft beim Lebensbaum. Ich bin jetzt im 3. und letzten Lehrjahr. Im Juni habe ich meine praktische Prüfung, die schriftlichen und die mündlichen Prüfungen folgen in den Monaten danach, sodass ich dann zum Oktober diesen Jahres hoffentlich mein Examen in den Händen halten kann.
Kuenske.de: „Hast du ein Lieblingsbuch und wenn ja welches?“
Matze: Hmm… ein richtiges Lieblingsbuch habe ich nicht. Ehrlichgesagt komme ich in letzter Zeit auch eher selten zum Lesen… aber ich habe auf dem Rückflug von Kenia im Herbst letzten Jahres angefangen, Mary Shelleys „Frankenstein“ auf Englisch zu lesen.
Kuenke.de: „Welche Musikrichtung bevorzugst du bzw. gibt es so etwas wie einen Lieblingskünstler bei dir?“
Matze: Auch eine bestimmte Vorliebe bei Musik habe ich nicht. Ich höre aus allen Genres etwas. Gerne höre ich aber vor allem im Sommer Raggae und Dancehall. Aber natürlich auch etliches aus den Charts
Kuenske.de: „Was ist für dich das schönste an Künsebeck?“
Matze: Künsebeck hat viele schöne Seiten und Ecken. Vor allem durch das Geocachen habe ich in den letzten Jahren einige Stellen entdeckt, die ich vorher noch nie oder nur peripher als „schön“ wahrgenommen habe, so zum Beispiel die Aussicht vom Kalkwerk aus oder auch Waldstücke wie das Wissmannssiek. Aber immer wieder gerne verkehre ich auch in der Turnerstraße, meiner alten Kinderheimat und besuche dort gerne meine ehemalige Nachbarin auf dem Eschkamp:)
Kuenske.de : „Und was magst du hier im Ort so gar nicht?“
Matze: Hmm… natürlich das Thema Nummer 1: die A33 Diskussion, die sich schon mein ganzes Leben und länger hinzieht.
Kuenske.de: „Zu guter Letzt natürlich die Frage, was wünscht du dir für die Zukunft deiner Heimat Künsebeck?“
Matze: Eine friedliche Lösung des A33-Problems und eine Belebung des Ortes durch z.B. einen Supermarkt oder anderen Anziehungspunkten. Natürlich wünsche ich mir auch noch mehr Zulauf zu Events wie z.B. „Müllsammelaktionen“, „Baumschmückatkionen“ oder Feste. Gerade Events wie das IGKB Sommerfest könnten dadurch expandieren und mehr Gemeinschaftsgefühl der Künsebecker Bürger bewirken.
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